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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstagmittag die Verluste aus dem Vormittagshandel abgeschüttelt und tendiert gut behauptet. Händler verweisen auf die günstig verlaufene Anleihe-Auktion Irlands und die neue Prognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zum Wachstum in Deutschland. "Die Grundtenor am Markt ist positiv", sagt ein Händler.
Das Bild habe sich nach den jüngsten US-Konjunkturdaten ohnehin gedreht. "Die US-Wirtschaft sei zwar nicht stark aber auch nicht so schwach wie gedacht", ergänzt der Marktakteur. Gegenwärtig kämpfe der Standardwerte-Index mit dem Widerstand bei 6'400 Punkten, schaffe es jedoch nicht diesen nachhaltig zu überwinden. Neue Impulse kommen am Nachmittag von der US-Handelsbilanz sowie den wöchentlichen Arbeitslosenzahlen.
Gegen 12.35 Uhr steigt der Leitindex SMI um 0,13% auf 6'395,11 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) legt 0,36% auf 972,27 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,12% auf 5'638,69 Zähler.
Insbesondere konjunktursensitive Titel stehen auf der Gewinnerseite. Holcim verteuern sich um 1,8%, während Richemont 1,3% zulegen und damit an die Vortagesgewinne anknüpfen. Das Unternehmen hatte für die ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit einen deutlichen Umsatzanstieg die Markterwartungen übertroffen. Branchennachbar Swatch tendieren 1,5% höher.
Transocean (+1,1%) arbeiten sich in die Gewinnzone vor. Am Vormittag litten die Titel noch unter einer Abstufung der Ratingagentur Standard & Poor's. Besser als der Gesamtmarkt stehen Lonza (+0,7%). Am Vortag legten die Titel bereits zu, nachdem Lonza mit GlaxoSmithKline ein Produktionsabkommen unterzeichnet hatte.
Die Banktitel UBS (+0,6%) und CS (+0,6%) steigen im Einklang mit den Branchennachbarn an anderen europäischen Aktienmärkten.
Kühne+Nagel legen 0,3% zu. Konkurrent Panalpina (-0,3%) werden hingegen von einer Abstufung durch HSBC auf "Neutral" belastet. Angesichts der jüngst starken Kursavancen sowie fehlenden kurzfristigen Kurstreibern sieht das Institut derzeit nur noch ein begrenztes Aufwärtspotenzial.
Petroplus verbilligen sich um 0,1%. Auch wenn Short Covering kurzfristig dem Aktienkurs Auftrieb geben könnte, sei der mittelfristige Ausblick insgesamt düster, so die Bank Vontobel. Die Konjunktur gewinne zwar weiter an Fahrt und der Dieselverbrauch (in den Sektoren Maschinenbau und Industrie) steige allmählich, aber es wird noch lange Zeit dauern, bis sich die Margen wesentlich erholen, schreibt Analyst Andreas Escher.
Swisscom (-1,6%) stehen weiter am Tabellenende. Der Telekomkonzern einigte sich mit Wettbewerbern auf eine Senkung der Mobilterminierungsgebühren, die sich die Unternehmen gegenseitig für die Durchleitung von Anrufen in Rechnung stellen. Experten sehen die Neuigkeit als positiv, wurden doch langwierige Streitigkeiten vorerst vermieden. Die finanziellen Auswirkungen halten sich zudem vorerst in Grenzen.
Logitech (-0,6%) hinken weiterhin hinterher, nachdem die Aktie am Vortag sehr fest geschlossen hatte. Auf der Verliererseite stehen zudem die Indexschwergewichte Novartis (-0,3%) und Roche (-0,1%) sowie Nestlé (-0,5%) die der Börse wenig Luft nach oben lassen.
In der zweiten Reihe stürmen Barry Callebaut (+5,6%) nach einer Liefervereinbarung mit Kraft Foods nach oben. Die Bank Vontobel wertet dies als ein positives Signal für Barry Callebaut, denn das Unternehmen könnte dank der starken Präsenz von Cadbury schneller in einige Märkte in Asien eintreten, zum Beispiel in Indien. Noch kräftiger steigen Affichage (+8,0).
SPS (+0,2%) profitieren von den Halbjahreszahlen. Das solide Ergebnis scheint zu bestätigen, dass SPS die vielversprechende Jelmoli-Akquisition gut verkraftet hat, urteilen Branchenkenner.
Partners Group (+0,3%) profitieren von einer Hochstufung durch Morgan Stanley auf "Overweight" nach "Equal Weight".
ps/ra

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