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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert zum Wochenschluss freundlich. Angetrieben von den starken Quartalszahlen des weltgrössten Chipherstellers Intel bauen die Indizes ihre Vortagesgewinne weiter aus. Das Geschehen wird von vielen Spezialsituationen geprägt, so werden SGS nach Jahreszahlen gesucht. Allerdings halten sich Händlern zufolge zahlreiche Investoren gerade zu Beginn der Berichtssaison lieber noch an der Seitenlinie auf.
Dies gelte am Berichtstag insbesondere für die Banken, denn um 13 Uhr wird J.P. Morgan seine Quartalszahlen zeigen. Sollten das US-Institut die Erwartungen des Marktes übertreffen, sei entsprechend auch in Europa mit einer Hausse der Banken zu rechnen.
Bis zum Mittag gewinnt das Blue Chips Barometer SMI 0,19% auf 6'640,08 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,32% auf 1'035,94 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,22% auf 5'733,77 Einheiten.
Die Berichtssaison in der Schweiz hat mit SGS den ersten Blue Chip auf der Agenda gehabt. Die Zahlen des Warenprüfkonzerns zeigten ein gemischtes Bild. Während sich die Umsatzzahlen unter den Erwartungen entwickelten, übertraf der Reingewinn die Einschätzungen der Auguren. Da auch die Dividende unerwartet stark erhöht wurde, reagieren die Aktien mit +2,3% sehr positiv.
Im Vorfeld der JP Morgan-Quartalszahlen tendieren die Titel der hiesigen Grossbanken UBS (-0,2%) und Credit Suisse (+0,6%) unauffällig. Grössere Bewegungen seien erst am frühen Nachmittag zu erwarten, sagten Beobachter. Julius Bär (Aktie +0,2%) hat die im Herbst angekündigte Übernahme der ING Bank (Suisse) vollzogen und sieht sich in der Lage, die versprochenen Synergien wie erwartet auszuschöpfen.
Ein uneinheitliches Bild zeigt sich bei den Versicherern, wo beispielsweise ZFS um 1,3% anziehen. Am anderen Ende stehen Swiss Life mit einem Abschlag von 0,8%.
Im SLI profitieren Logitech (+3,1%) als einziger Technologiewert in diesem Tableau von den erstaunlich guten Intel-Zahlen. Die Mäuseherstellerin wird kommende Woche Quartalszahlen zeigen.
Relativ grosse Aufmerksamkeit scheint die Swiss Equities Conference von Helvea auf sich zu ziehen. Die Veranstaltung mit einer illusteren Rednerschar, Executives von rund der Hälfte aller SLI-Unternehmen standen Red und Antwort, endet am heutigen Freitag.
So zeigen sich Kühne + Nagel (+3,0%) deutlich fester. Der Logistikkonzern berichtete an der Veranstaltung von anziehenden Volumen im zweistelligen Bereich und zeigte sich Analysten zufolge "bullish". Weniger zuversichtlich hätten sich die Vertreter des Konkurrenten Panalpina (Aktie +0,2%) gegeben.
Auch Adecco (+2,1%) habe von stetig verbesserten Märkten berichtet, in der Folge hob Helvea das Kursziel für den Titel auf 67 von 55 CHF an.
Zwischen den beiden Pharmawerten im SMI werden offenbar Umschichtungen getätigt: Während Roche um 0,9% steigen, sinken Novartis um 0,7%. Auch Roche trat heute Morgen an der besagten Helvea-Veranstaltung auf. Kaum Support für den SMI kommt von Seiten Nestlé (Aktie: -0,1%), obwohl das Aktienresearch von Nomura das Kursziel für die Titel auf 61 von 56 CHF angehoben hat.
Bei den Nebenwerten fallen Inficon mit einem Kurssprung von 7,4% auf. Das Unternehmen erhöhte am Vorabend seine Prognosen für das vierte Quartal 2009, was eine Kaufempfehlung durch die Bank Vontobel nach sich zog. Der zuständige Analyst ortet ein Aufwärtspotenzial von 40 bis 60% für den Kurs der Aktie.
Schmolz + Bickenbach (+11,1%) profitieren ebenfalls von einer Kaufempfehlung durch Vontobel. Das Bankhaus rät zum Einstieg, bevor der Zug abgefahren ist, hiess es in einer Studie.
Die Aktien von u-blox zeigen mit +2,4% die übliche Reaktion auf eine Produktmeldung des Herstellers von GPS-Modulen. Mit der Lieferung von Modulen für die Sicherheits- und Kommunikationssysteme des polnischen Herstellers konnten die Thalwiler einen weiteren Kundengewinn vermelden.
ra/rt

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