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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse präsentiert sich am Donnerstag verhalten freundlich. Nach den Turbulenzen der letzten Wochen habe sich die Stimmung zuletzt etwas beruhigt, sagte ein Händler. Allerdings könnte sie bei schlechten Nachrichten schnell wieder umkippen. Die Katastrophe in Japan wie auch der Libyen-Krieg seien derzeit etwas in den Hintergrund gerückt, mit dem gescheiterten Sparpaket in Portugal trete dafür die Euro-Krise wieder in den Vordergrund.
An der Schweizer Börse können bis am Mittag vor allem die zyklischen Titel zulegen. Dagegen bremsen die defensiven Schwergewichte Nestlé und Novartis, so dass der Schweizer Aktienmarkt etwas hinter den europäischen Hauptbörsen zurückbleibt. Am Nachmittag stehen noch einige Konjunkturdaten aus den USA an, welche die Märkte bewegen könnten.
Um 12.00 Uhr steht der SMI um 0,35% höher auf 6'277,73 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,49% auf 1'003,17 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,34% auf 5'709,24.
Die stärksten Gewinne im SMI verzeichnen Lonza (+1,5%) sowie zyklische Titel wie Adecco (+1,4%) und ABB (+1,4%). Auch Holcim (+1,3%) legen stark zu. Händler erwarten nach der Katastrophe in Japan stark anziehende Verkaufsmengen und Preise bei Zement und sonstigen Baustoffen. Noch stärker zulegen können die SLI-Werte Clariant (+2,0%) und Sonova (+1,8%), womit sich letztere nach ihrem tiefen Fall in der letzten Woche (Gewinnwarnung, Insiderverkäufe etc.) erneut etwas erholen.
Zu den klaren Gewinnern unter den Blue Chips gehören mit Beginn der Uhren- und Schmuckmesse BaselWorld auch Swatch (+1,3%). Weniger stark im Plus notieren dagegen die Titel der Uhren- und Luxusgüterherstellerin Richemont (+0,4%)%).
Die Grossbanken UBS (+0,5%) und CS (+0,9%) sind nach Verlusten im frühen Handel in die Gewinnzone gerückt. Zu reden gab am Vormittag der Lohn von Konzernchef Brady Dougan (12,8 Mio CHF), der unternehmensintern von demjenigen des Leiters der Region Americas, Antonio Quintella, (15,6 Mio CHF) übertroffen wird. Die CS beantragt ihren Aktionären zudem die Erhöhung des bedingten Kapitals für die Emission von CoCo-Bonds.
Auch der Rückversicherer Swiss Re (Aktie +0,5%) hat am Vormittag die Traktanden für die Generalversammlung veröffentlicht. Er beantragt eine Reduktion des genehmigten Kapitals sowie Änderungen beim bedingten Kapital. Der frühere CS-Finanzchef Renato Fassbind soll Verwaltungsratsmitglied werden. Zudem macht die Swiss Re Angaben zum Economic Value Management (EVM) im Geschäftsjahr 2010, der Gewinn nach Kapitalkosten belief sich auf 1,3 Mrd USD.
Die stark gewichteten Nestlé-Titel, die am Vortag noch die Märkte gestützt hatten, sind am Vormittag zeitweise ins Minus gedreht und notieren am Mittag auf dem Schlusskurs des Vortages. Das Schlusslicht im SMI bilden die Titel des Pharmaunternehmens Actelion (-1,0%). Leicht im Minus notieren auch Novartis (-0,1%) während Roche (+0,2%) leicht zulegen.
Am breiten Markt verlieren Georg Fischer 0,2%. Am Mittwochabend hatte die Generalversammlung der Einflussausweitung des Investors Giorgio Behr eine Abfuhr erteilt und die Erhöhung der Stimmrechtsbeschränkung von 5% auf 10% abgelehnt. Meyer Burger (+1,5%) setzen ihren Höhenflug fort. OC Oerlikon (-0,8%) müssen nach ihrem Kurssprung vom Vortag dagegen Federn lassen.
Deutlich tiefer notieren die Aktien von Gottex (-9,7%), nachdem der Hedge Fund-Spezialist 2010 in die roten Zahlen gerutscht ist und die Dividende ausfallen lässt. Die Titel des Reisedetailhändlers Dufry (-1,6% ) stehen ebenfalls unter Druck. Das Unternehmen hat mit seinen vorbörslich bekanntgegebenen Jahresergebnissen 2010 die Erwartungen leicht verfehlt.
Die Aktien der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) (+0,3%) können nach Geschäftszahlen 2010 leicht zulegen. Als positiv bezeichneten Analysten den Neugeldzufluss. Der Industriekonzern Bucher (Aktien +3,0%) gab eine Akquisition in den USA im Bereich Landmaschinen bekannt, was am Markt positive Aufnahme findet.
tp/uh

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