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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Mittwochmittag weiterhin auf leicht tieferem Niveau. Im Handel ist von einer Konsolidierung die Rede, nachdem der Leitindex SMI zuvor zwei gute Wochen gesehen hat. Die praktisch unveränderte Tendenz sei aber kein Grund zur Sorge, so ein Marktakteur. Vielmehr tue der Börse eine kleine Verschnaufpause gut. Eine gewisse Rolle spielt dem Vernehmen nach auch der anstehende Eurex-Verfall am Freitag.
Am Berichtstag liegen vor allem Nachrichten zu Unternehmen aus dem breiten Markt vor. Die Sektoren zeigen sich uneinheitlich. Im weiteren Tagesverlauf blicken die Anleger in die USA. Neben der Eröffnung der Wall Street dürfte eine Reihe von Konjunkturdaten auf Interesse stossen, darunter die Import- und Exportpreise August, der Empire State Manufacturing Index September sowie die Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung August.
Bis um 12.15 Uhr sinkt der Leitindex SMI um 0,26% auf 6'449,75 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert um 0,20% auf 984,45 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,22% auf 5'688,17 Zähler.
Deutliche Einbussen im SMI/SLI müssen Richemont (-1,2%) hinnehmen. Die Valoren wurden nach den jüngsten Kursavancen von der Deutschen Bank auf "Hold" von bisher "Buy" zurückgestuft. Das Kursziel wurde hingegen leicht angehoben. Richemont bleibt trotz Rückstufung für die Deutsche Bank ein Kernengagement im Luxussektor. Branchennachbar Swatch (-0,2%) wird von den Anlegern bevorzugt. Schlusslicht unter den Bluechips sind Adecco (-1,7%).
Auch für Roche (-1,3%) geht es nochmals zurück. Am Vortag hatten Umschichtungen und Verkäufe vor dem Hintergrund des Eurex-Verfalls belastet, nun werden auch Baissespekulationen vor dem definitiven Zulassungsentscheid der FDA für Avastin zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs angeführt.
Novartis (+0,2%) erhalten neu von der Deutschen Bank ein höheres Kursziel bei einer bestätigten Kaufempfehlung. Dies angesichts des Abschlusses der Alcon-Übernahme sowie der Erfolgsaussichten für neue Schlüsselprodukte wie Afinitor, Gilenia, Ilaris und Tasigna. Nestlé (-0,5%) als drittes defensives Schwergewicht verlieren.
Actelion stehen bei +0,1%, der Pharmakonzern hat von der schweizerischen Heilmittelbehörde Swissmedic eine weitere Zulassung für Zavesca (miglustat) erhalten, was keine grossen Wellen schlägt.
Transocean gewinnen 0,3%. Am Morgen hatten sich Details aus dem am Vorabend veröffentlichten Flottenbericht negativ ausgewirkt. So erhöhte sich beim Ölbohrkonzern die Anzahl der "Ausser-Betriebs-Tage" für das dritte und vierte Quartal.
Unter den Grossbanken notieren UBS um 0,2% fester. Der Ständerat billigte als Erstrat den Antrag seiner Finanzkommission einstimmig, der Grossbank die Kosten für das Amtshilfeverfahren mit den USA in Höhe von 40 Mio CHF in Rechnung zu stellen.
Credit Suisse verlieren derweil 0,2%. Die Bank steigt tiefer ins Hedgefonds-Geschäft ein. Die Division Asset Management erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an York Capital Management mit Sitz in New York. Auch wenn Hedgefonds im allgemeinen hohe Bruttomargen erwirtschaften, sei ein Preis mehr als 3% des verwalteten Vermögens relativ hoch, urteilt die Bank Vontobel zu den finanziellen Details.
Julius Bär legen um 0,4% zu. Unter den Assekuranzen zeigen Swiss Re (+0,2%) und Swiss Life (-0,5%) die stärksten Ausschläge.
Holcim (+1,3%) avancieren nach Analysten-Feedback zu den Capital Market Days und sind Tabellenführer im SMI/SLI. Die Experten werten die Basis des Zementherstellers als solide und die mittelfristigen Chancen als gut.
Im breiten Markt legen Meyer Burger (+1,8%) nach Zahlen zu, während bei Kaba (-1,3%) Gewinnmitnahmen dominieren. Addex (+6,3%) hat sich neues Kapital im Umfang von 20 Mio CHF beschafft und u-blox (+4,5%) ein neues GSM-Modul für Fahrzeuge vorgestellt.
OC Oerlikon verlieren 3,9%. Grossaktionär Viktor Vekselberg wehrt sich zur Zeit vor dem Bundesstrafgericht gegen eine Busse von 40 Mio CHF wegen mutmasslichen Verstössen gegen das Börsengesetz.
cc/rt

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