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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Freitagmittag über Tagestief leicht schwächer. Nach einer bereits knapp gehaltenen Eröffnungsphase würden im Verlauf weiterhin vor allem die Abgaben in Novartis und Roche auf den SMI drücken, so Marktbeobachter. "Die Defensiven sind einfach nicht gesucht, ansonsten fehlt es an News", so ein Marktbeobachter. Insgesamt verlaufe das Geschäft aber ruhig und seien die Volumen tief.
Auch würden sich die Anleger vor der nachbörslichen Bekanntgabe der Ergebnisse des Stresstests von 91 Banken der Eurozone eher vorsichtig zeigen, heisst es weiter. Die guten Makrodaten aus Deutschland und Grossbritannien - ifo-Index der Geschäftserwartungen und BIP - hätten den Markt im Verlauf nur phasenweise gestützt.
Bis um 12.00 Uhr verliert der SMI um 0,41% auf 6'169,06 Punkte (bisheriges Tagestief: 6'152,45). Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gibt um 0,18% auf 945,18 Zähler nach. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sinkt um 0,34% auf 5'458,94 Stellen. Unter den wichtigsten europäischen Handelsplätzen liegen Frankfurt und Paris leicht im Plus, London leicht im Minus.
Nach der Resultatwoge von gestern Donnerstag ist es heute punkto Unternehmensmitteilungen unter den grosskapitalisierten Werten ruhig geworden. Dafür werden wie üblich Rating- und Kurszieländerungen vorgenommen.
Unter den SMI-/SLI-Titeln fallen Syngenta (-2,1% auf 224,50 CHF) durch die prozentual grössten Einbussen zur Berichtszeit auf. Bereits am Vortag verloren diese Titel um 5,3%. Im Nachgang zum H1-Ergebnis hat die Bank Vontobel ihre Bewertung des Agro-Titels auf "Hold" (Kursziel: 245 CHF) zurück genommen. Ihre Kursziele haben auch weitere Banken gesenkt.
Unter den Indexschwergewichten verlieren Roche (-1,7% auf 136,00 CHF) und Novartis (-1,1%) deutlich. In Roche setzen sich die Abgaben damit fort. Einer Erhöhung der Einstufung von Barclays auf "Equalweight" (Kursziel: 155 CHF) stehen eine ganze Reihe von Kurszielsenkungen (Bandbreite: 155-185 CHF) und angekündigte Überprüfungen gegenüber. Nestlé (-0,3%) geben durchschnittlich nach.
Weitere grössere Verlierer sind Julius Bär (-1,6%). Die Titel des Vermögensverwalters würden unter Gewinnmitnahmen leiden, nachdem die Aktien im Anschluss an die Publikation des Halbjahresergebnisses Mitte dieser Woche deutlich zugelegt haben, so Marktbeobachter.
Unter den weiteren Finanztiteln verlieren Swiss Life (-0,5%), ZFS (-0,4%) oder UBS (-0,3%). Hingegen legen CS (+0,5%), Bâloise (+0,5%) zu; Swiss Re notieren unverändert.
Die prozentual grössten Gewinne erzielen ABB (+1,6%). Die Titel des Technologie-Konzerns haben im Gefolge eines starken Halbjahresausweises bereits am Vortag um 4,2% avanciert und würden von Anschlusskäufen profitieren können, hiess es im Handel.
Weitere Gewinner grössere sind zyklische Titel wie Clariant (+1,1%) oder Richemont (+1,1%). Auch die weniger zyklischen Lonza (+1,0%) ziehen an und profitieren damit - wie ABB - nach den Avancen des Vortages im Zuge des Halbjahresabschlusses von anhaltenden Käufen. Die volatilen Transocean (+0,7%) sind ebenfalls gesucht.
Holcim (+0,6% auf 70,85 CHF) ist von Merill Lynch auf die "Most Preferred List" gesetzt worden, wobei das Kursziel unverändert auf 92 CHF belassen wurde. Das Unternehmen sollte sich besser entwickeln als der Sektor, heisst es in einer Branchenstudie zur Begründung. Im aktuellen Marktumfeld sei Holcim bei weitem am besten positioniert.
Mit Zahlen aufgewartet haben heute wenige Unternehmen aus dem breiten Markt. Calida (+1,0%) erzielte im Halbjahr einen Gewinn, nachdem in der Vorjahresperiode noch rote Zahlen geschrieben wurden. Die Bellevue Group (-1,4%) steigert den Reingewinn, jedoch nur minim.
Ascom (+2,8%) sind nach einem AWP-Interview mit CEO Riet Cadonau gesucht. Der CEO gibt sich im Gespräch zuversichtlich und hält nach einem erfreulichen ersten Halbjahr an der EBITDA-Guidance für das Ganzjahr fest.
Die prozentual grössten Avancen verzeichnen allerdings Precious Woods (+10,1%). Pelikan (-5,2%) sind grösste Verlierer.
rt/cc

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