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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Montag bis um die Mittagsstunden fester. Nachdem der Leitindex SMI zunächst keine klare Richtung eingeschlagen hat, führten insbesondere Finanzaktien den Markt ins Plus. Grund für die Avancen sei eine technische Gegenreaktion auf die Verluste der Vorwoche. Konjunktursorgen setzten die Aktien insbesondere am Donnerstag und Freitag stark unter Druck.
Das Handelsgeschehen verlaufe allerdings in äusserst ruhigen Bahnen, sagte ein Händler. Von Interesse sei im weiteren Verlauf, wie die US-Börse in die neue Woche startet. In den kommenden Tagen würden dann vermehrt Konjunkturdaten aus den USA in den Fokus rücken. Die Angaben zum Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) Juli dürften am frühen Nachmittag jedoch kaum Impulse liefern. Mehr Informationen über die konjunkturelle Entwicklung in den USA gebe es dann ab Dienstag.
Das Blue-Chips-Barometer SMI notiert um 12.30 Uhr um 0,60% höher auf dem Stand von 6'222,90 (Tageshöchst: 6'228) Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,62% auf 948,01 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,57% auf 5'504,63 Punkte.
Für die Gewinne im SMI zeichnen sich die Finanzwerte verantwortlich. Allen voran können die Titel der Grossbanken UBS (+2,3%) und Credit Suisse (+1,7%) dazu gewinnen, nachdem sie sich zu Handelsbeginn kaum bewegten. Anleger würden sich in erster Linie auf den tiefen Niveaus einkaufen. Tiefer reichende Gründe für den Anstieg gebe es indes nicht, hiess es. Julius Bär erholen sich mit einem Plus von derzeit 1,6%.
Nebst den Banken stehen auch die Versicherer weit vorne im SMI/SLI-Tableau. So gewinnen Swiss Life um 1,0% dazu und bauen die Kursgewinne der Vorwoche aus. Nach Halbjahreszahlen am Mittwoch wurden die Titel stark nachgefragt und beendeten die Vorwoche mit einem Plus von beinahe 6%. Bâloise werden am Donnerstag die Zahlen zum ersten Semester vorlegen und steigen derzeit um 1,2%.
Fester tendieren auch Zykliker. Dabei machen Adecco (+1,0%) zuletzt verlorenen Boden gut, Logitech gewinnen 1,1% und die Luxusgütertitel Richemont und Swatch Group steigen um 0,8% respektive 1,0%.
Die neue Verwaltungsratspräsidentin von Swatch, Nayla Hayek, hat sich in einem Interview sehr zuversichtlich über die weitere Geschäftsentwicklung des Uhrenkonzerns geäussert. Nayla Hayek erklärte, dass Swatch den für 2010 erwarteten Rekordumsatz von über 6 Mrd CHF im darauf folgenden Jahr 2011 klar übertreffen dürfte.
Die Index-Schwergewichte Roche (+0,1%), Nestlé (+0,2%) und Novartis (+0,4%) können leicht zulegen. Roche hat im Diagnostik-Bereich einen Zukauf in den USA zum Preis von 100 Mio USD getätigt. Die Nachricht hat kaum Kursrelevanz. Bei Novartis hat die Nachricht der US-Arzneimittelbehörde FDA vom Freitagabend, wo vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Parkinson-Medikaments Stalevo gewarnt wird, ebenfalls kaum Auswirkungen auf den Kurs.
Die Verlierer sind bei den Blue Chips in Unterzahl und werden von Givaudan (-1,1%) und Clariant (-1,1%) angeführt. Holcim verlieren um 0,3% nachdem die Citigroup das Kursziel gesenkt hat.
Im breiten Markt verlieren Schaffner trotz erhöhter Guidance und positiver Analystenkommentare 1,2%. Das Industrieunternehmen hat am Montagmorgen die Guidance für das Gesamtjahr 2009/10 sowohl für den Umsatz als auch für die EBIT-Marge angehoben.
Dagegen gewinnen Oridion 1,2%. Das israelische Medizinaltechnikunternehmen hat im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz und den Gewinn gesteigert und die bisherigen Prognosen erhöht. Die Vorgaben der Analysten wurden mit dem Zahlenausweis leicht übertroffen.
Bachem (-4,9%) geraten zu Wochenbeginn erneut unter Druck, nachdem die Titel bereits am Freitag nach enttäuschenden Halbjahreszahlen deutlich an Terrain verloren hatten. Die Bank Vontobel hat das Rating für Bachem zurückgenommen.
Die Titel der Schindler-Tochter Also verlieren 8,9%. Allerdings hatten die Aktien Ankündigung zur Fusion mit der deutschen Actebis vor über einer Woche auch stark zugelegt. Die PS von Schindler liegen mit 0,4% im Plus.
mk/ra

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