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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert bis um die Mittagsstunden weiterhin im Minus. Der Leitindex SMI startete auf Tagestiefstständen in den Handel, arbeitete sich in der Folge dank überraschend gut ausgefallenen ifo-Daten für kurze Zeit in die Gewinnzone vor, ehe er in der Folge wieder ins Minus abrutschte. Auf den Index lasten in erster Linie konjunktursensitive Titel und Finanzwerte. Deutlich Gegensteuer geben dagegen die defensiven Aktien von Novartis.
Das Sentiment bleibt von den Sorgen um die sich schleppend erholende Weltwirtschaft belastet. Die Befürchtung, die Wirtschaft könnte wiederholt in eine Rezession abdriften sei allgegenwärtig, hiess es im Handel. Das so genannte Double-Dip-Szenario rücke immer stärker in den Fokus der Anleger. Hinzu kam, dass die Ratingagentur Standard & Poor's die Einschätzung für Irland, zwar nicht überraschend aber zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt, gesenkt hat.
Um 12.10 sinkt das Blue-Chips-Barometer SMI um 0,50% auf den Stand von 6'113,56 (Tagestiefst: 6'109; Tageshöchst: 6'152) Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,67% auf 929,58 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,46% auf 5'410,82 Punkte.
Neue Impulse erhoffen sich die Anleger von den am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten. Erwartet werden Angaben zu der wöchentlichen Zahl der Hypothekenanträge, zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juli, zu den Neubauverkäufen Juli und zum FHFA-Hauspreisindex Juni.
Die grössten Abgaben sind nach wie vor bei Synthes (-3,1%) zu sehen. Synthes gehörten bereits am Vortag zu den grossen Verlierern, dies nachdem der US-Medizinaltechnikkonzern Medtronic mit Quartalszahlen enttäuscht hatte. Auch Petroplus (-2,5%) bauen die Kurseinbussen vom Dienstag (-3,2%) aus. Die Anleger sorgen sich bei der Raffineriebetreiberin um sinkenden Margen und vor den Gerüchten um die erneuernden Kreditlinien. Bei den Zyklikern büssen Syngenta um 1,9% ein, Nobel Biocare verlieren 2,0% oder Clariant 1,8%.
Adecco (-1,5% auf 46,58 CHF) verlieren weiter an Wert. Die Aktien des Personalvermittlers blicken auf einen desaströsen Monat August zurück. Zu Monatsbeginn kostete das Papier mehr als 57,50 CHF. Enttäuschende Halbjahresdaten und Konjunktursorgen begleiteten den Kursrutsch.
Grössere Abgaben sind am Mittwoch auch im Finanzsektor zu sehen, nachdem sich bereits die Kurse asiatischer Banken schlecht entwickelten. Julius Bär (-1,3%), UBS (-1,3%) und CS (-1,0%) ein Prozent und mehr. Die Versicherer Swiss Re, Swiss Life und Bâloise geben um 1,1%, 0,8% respektive 0,7% nach. Bâloise wird am Donnerstag den Halbjahresbericht vorlegen.
Bei den Index-Schwergewichten büssen Nestlé 0,6% und Roche 0,5% ein. Die positive Empfehlung der britischen Gesundheitsbehörde für die Roche-Medikamente MabThera und RoActemra haben an der Börse kaum Wirkung gezeigt. Derweil hielt sich Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck in einem Zeitungsinterview zum weiteren Vorgehen betreffend des L'Oréal-Anteils weiterhin bedeckt. L'Oréal wird heute nachbörslich die Halbjahreszahlen publizieren.
Novartis gehören mit plus 1,1% zu den wenigen Gewinnern und spielen den defensiven Charakter aus. Im Plus stehen auch noch Givaudan (+1,6%) und Lonza (+0,6%), die zuletzt verlorenes Terrain zurückgewinnen.
Im breiten Markt haben Ascom (Aktie: +5,6%), Mobimo (-1,1%), CFT (-3,9%) und am Dienstag nachbörslich die Pax-Anlage AG (+2,9%) Zahlen zum ersten Halbjahr publiziert. Der Technologiekonzern Ascom hat die Erwartungen der Analysten vor allem mit dem Gewinn übertroffen und erhöhte zudem die Guidance. erstmals seit vier Jahren soll es auch wieder eine Dividende geben.
Von Roll (-3,3%) weiten die Kursverluste aus. Am Dienstag hat das Industrieunternehmen mit Halbjahreszahlen enttäuscht. Kudelski (-1,4%) kann sich vom gestrigen Kurseinbruch von rund 9% - ebenfalls nach Zahlen - nicht erholen. GAM steigen um weitere 1,2%, nachdem die Zahlenpublikation den Kurs am Vortag bereits in die Höhe getrieben hat.
mk/ra

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