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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Mittwochmittag wieder leicht freundlich, nach einem erneuten Ausflug ins Minus. Dabei lasten inzwischen nicht nur die Abgaben bei Roche nach enttäuscht aufgenommenen Geschäftszahlen auf dem Leitindex SMI. Auch die Verluste in Swiss Re und ABB verhindern grössere Aufschläge.
Grundsätzlich ist die Stimmung nach positiven Vorgaben freundlich. Auch die Hoffnung auf eine friedliche Lösung der Ägypten-Krise wird im Handel angeführt. Für den weiteren Verlauf hängt einiges von der Entwicklung in den USA am Nachmittag ab, dort werden unter anderem noch Daten vom Arbeitsmarkt veröffentlicht.
Um 11.50 Uhr gewinnt der SMI 0,10% auf 6'561,86 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt 0,09% auf 1'049,16 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,13% auf 5'894,16 Punkte.
Roche verlieren mit -2,0% deutlich. Das Jahresergebnis des Pharmakonzerns für 2010 blieb hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Wenig angetan zeigen sich die Experten aber insbesondere vom Ausblick des Pharmakonzerns. Sowohl die Umsatzprognose als auch das erwartete Wachstum des Kerngewinns je Aktie stossen auf Enttäuschung. Das gleiche gelte für die nun deutlich tiefer erwarteten Spitzenumsätze des meistverkauften Medikaments Avastin, heisst es. Die Titel der Branchenkollegin Novartis (+0,1%) tendieren verhalten.
Swiss Re (-2,2%) verbuchen unter den Bluechips die grössten Abgaben. Im Berufshandel wird auf eine Studie von Barclays Capital zum europäischen Versicherungssektor verwiesen. Darin nimmt das Bankinstitut die Abdeckung der Branche mit "Neutral" und Swiss Re mit "Underweight" auf. Die Aussagen des Mitbewerbers Hannover Re zur Januar-Erneuerungsrunde werden am Markt als ermutigend beurteilt. Nun seien im grösseren Stil Umschichtungen aus Swiss Re in deutsche Rückversicherer zu beobachten, heisst es.
Bei ABB (-1,5%) führen Marktbeobachter die Abgaben auf negative Branchennews zurück. So werden aus dem Quartalsergebnis des US-Mitbewerbers Emerson Electric Rückschlüsse auf die spätzyklischen Geschäftsaktivitäten von ABB gezogen. Zudem gebe es Sorgen über die finanziellen Auswirkungen der Unruhen im Nahen Osten.
Zu Petroplus (-0,8%) schreibt die ZKB, die Titel könnten im SLI durch Weatherford (+0,9%) verdrängt werden, und zwar durch eine ausserordentliche Aufnahme im März. Im Zuge der nächsten ordentlichen Indexanpassung im Herbst könnten die Valoren dann sogar noch in den SMI aufrücken. Dies würde laut ZKB zu Lasten von Lonza (+2,9%) gehen, die am Berichtstag sehr gefragt sind. Dies nach einer Hochstufung durch UBS auf "Buy" ("Neutral").
Auf der Gewinnerseite profitieren ferner Adecco (+1,2%) von einer Studie aus dem Hause Merrill Lynch zu den europäischen Stellenvermittlern. Grössere Aufschläge gibt es noch bei Transocean (+1,8%), Holcim (+1,3%) und Nobel Biocare (+1,2%). Bei Syngenta (+1,1%) sorge die Hausse bei den Agrarrohstoffen für Käufe, heisst es am Markt.
Nestlé (+1,1%) können ebenfalls zulegen. Der Nahrungsmittelkonzern übernimmt ein britisches Startup-Unternehmen, das unter anderem einen medizinischen Kaugummi für Nierenkranke entwickelt. Dies soll das Geschäft mit gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln voranbringen.
Die Bankenwerte UBS (+0,2%), CS (+0,5%) und Julius Bär (+0,8%) verbuchen etwas moderatere Aufschläge.
Im breiten Markt reagieren Sarasin (+5,8%) mit einem Kurssprung auf die Aufnahme in die "Conviction Buy List" von Goldman Sachs. Deutlich fester notieren auch Swisslog (+6,7%) und Orascom (+6,0%).
Meyer Burger steigen um 3,2%, das Unternehmen vermeldete erneut einen Auftrag in Asien für die Lieferung von Drahtsägen, diesmal im Wert von 45 Mio CHF. Bucher notieren nach Zahlen 0,2% fester.
Für Georg Fischer (+0,5%) gab es eine Kurszielerhöhung durch die Deutsche Bank, die Kaufempfehlung wird bestätigt.
Esor verlieren deutliche 5,0%. Der Casinobetreiber hat CEO und Verwaltungsratspräsident ausgewechselt, will das Casino in Montenegro veräussern und sich künftig vermehrt auf Entertainment-Themen fokussieren.
cc/ra

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