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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Dienstagmittag weiterhin fest, bewegt sich dabei aber seit längerem auf Seitwärtskurs. Vor US-Makrodaten und dem Auftakt an der Wall Street dürfte sich daran vorerst nichts Wesentliches ändern, meint ein Händler. Es werden unter anderem Zahlen zu Baubeginnen und -genehmigungen für Februar veröffentlicht. Grösseres Interesse richtet sich noch auf die geldpolitischen Aussagen des Fed am Abend.
News zu den Bluechips sind hierzulande weiterhin Mangelware. Einzig die Grossbankentitel und dabei vor allem CS können von Branchenstudien profitieren. Daneben liegen eine Reihe von Geschäftsabschlüssen aus dem breiten Markt vor. Vor allem Lindt&Sprüngli gewinnen nach dem Zahlenausweis.
Bis um 12.10 Uhr steht das Bluechips-Barometer SMI um 0,68% höher bei 6'871,58 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) notiert 0,64% fester bei 1'048,82 Punkten und der breiter gefasste SPI steigt um 0,68% auf 5'979,90 Punkte.
Besonders CS (+2,1%) können von einer Branchenstudie aus dem Hause Morgan Stanley profitieren. Die Experten zählen die Valoren zu ihren Favoriten und bestätigen die Anlageempfehlung "Overweight". Bei UBS (+1,8%) haben die Analysten die Gewinnschätzungen wie auch das Kursziel erhöht. Sie zählen das Institut jedoch nicht zu den Top-Picks im Sektor. Entsprechend wird das Anlagerating "Equal Weight" bestätigt. Nomura zieht CS ebenfalls gegenüber UBS vor.
Auch die übrigen Finanzvaloren sind gefragt, grössere Aufschläge gibt es vor allem für GAM (+1,6%).
Fester tendieren auch Adecco (+1,5%). Im Handel sind Verkäufe von Andreas Jacobs ein Thema, dem Vertreter der Jacobs Holding und der Familie Jacobs, die zusammen 22,7% der Aktien am Personaldienstleister halten. Gleichzeitig sitzt Andreas Jacobs im Verwaltungsrat von Adecco. Die Transaktionen werden jedoch eher als Senkung der Handelsposition des Grossaktionärs und nicht als Verminderung der langfristigen Beteiligung gedeutet.
Nach leicht positiven Makrodaten aus der Eurozone können auch konjunktursensitive Titel zulegen. Petroplus gewinnen um 1,2% und Logitech um 1,4%.
Unter den Defensiven tendieren Roche (+0,4%) und Nestlé (+0,8%) fester als Novartis (+0,2%). Bei Sonova (-0,2%) ziehen Marktteilnehmer negative Rückschlüsse auf die Bewertung durch den gestoppten Verkauf der Hörgeräte-Sparte von Siemens. Angeblich habe Siemens nicht den gewünschten Preis bekommen.
Syngenta (-0,1%) sind von der "Key Call"-Liste der UBS gestrichen, werden aber weiterhin zum Kauf empfohlen. Bei Swisscom (-0,2%) hat die CS Gewinnschätzungen und Kursziel gesenkt. Die Rückstufung reflektiere tiefere Annnahmen bezüglich Fastweb sowie die Auswirkungen der Frankenstärke, schreiben die Experten. Die Anlageeinstufung "Neutral" bleibt unverändert. Am Tabellenende im SMI/SLI finden sich Synthes (-0,9%).
Im breiten Markt springen Meyer Burger um 9,9% nach oben. Das Unternehmen hat Verträge für Drahtsägen und Wafer-Inspektionsysteme von über 250 Mio CHF abgeschlossen. Forbo (+2,9%) klettern nach Kaufempfehlungen auf ein neues Jahreshoch.
Temenos rücken um 2,1% vor. Die Herstellerin von Bankensoftware hat einen Teilbereich veräussert, der nicht zum Kerngeschäft zählt. Der Verkauf soll sich leicht positiv auf den Gewinn für 2010 auswirken.
Erneut hat eine Reihe von SPI-kotierten Unternehmen Geschäftszahlen präsentiert. Besonders beflügelt zeigen sich Lindt&Sprüngli (N: +3,7%; PS +5,8%). Händler verweisen auf die erhöhte Dividende und den zuversichtlichen Ausblick. Gefragt nach Jahreszahlen sind auch MCH Group (+4,0%) und Helvetia (+2,4%).
AFG (+3,1%) können ebenfalls zulegen. Würden Wertberichtigungen weggelassen, sei das Ergebnis im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, so der Tenor unter den Analysten.
Verkauft werden nach Zahlen Bucher (-0,4%) und Kardex (-2,8%). Bei Galenica (-4,8%) nehmen die Anleger nach den jüngsten Avancen Gewinne mit. Auch Aussagen für 2010 gelten als belastend.
cc/ra

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