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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse notiert am Freitag gegen Mittag noch freundlich, hat die Gewinne aber wieder etwas abgebaut. Die Stimmung sei insgesamt positiv und der Markt scheine einige Negativ-Faktoren teils auszublenden, sagt ein Händler mit Blick auf die Krise im arabischen Raum, die Lage in Japan und die Situation der Banken in Irland.
Entgegen dem allgemein positiven Trend stehen Logitech nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung weiter massiv unter Druck. Bei den Banken sind die Vorzeichen nach einem positiven Verlauf inzwischen uneinheitlich. Ansonsten ist die Nachrichtenlage übersichtlich, einiges dürfte von der Entwicklung an den US-Börsen am Nachmittag und dem vielbeachteten US-Arbeitsmarktbericht abhängen.
Um 11.55 Uhr notiert der SMI um 0,51% höher auf 6'389,94 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,58% auf 1'022,05 und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,51% auf 5'820,91 Zähler.
Weiterhin massiv unter Druck stehen Logitech (-20,0%) nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung. Grund ist den Angaben zufolge vor allem die schwache Entwicklung im Einzelhandelsgeschäft in der Region Europa, Nahost und Afrika. Die Analysten zeigen sich darüber besorgt, dass der Computerzubehör-Hersteller seine Produkte im bisherigen Stammgeschäft nicht wie erwartet verkaufen kann. Entsprechend ist es bereits zu einigen Rating- und Kurszielsenkungen gekommen.
Sehr gefragt sind dagegen Swiss Re (+1,7%). Die Aktien haussieren seit Tagen, was nach Ansicht von Händlern die erwartete Trendwende in den Rückversicherungs-Prämien reflektiert. Auch Weatherford (+1,9%) und die zuletzt abgestraften Sonova (+2,8%) notieren sehr fest.
ABB rücken um 1,4% vor. Der Industriekonzern liefert für 165 Mio USD Transformatoren nach China. Der Auftrag kommt vom chinesischen Energieunternehmen State Grid Corporation of China.
Syngenta avancieren 1,2%. Beim Agrochemiekonzern verweisen Händler auf den Anbaubericht des US-Landwirtschaftsministeriums. Dieser entspricht in etwa den Erwartungen. Goldman Sachs schreibt indes in einer aktuellen Analyse, dass die Preise wegen des hohen Lagerverbrauchs von Saatgut in den USA haussieren könnten.
Freundlich zeigen sich UBS (+0,9%), CS (+0,4%) und Julius Bär (+0,1%). Am Vortag hatten die Aktien unter Sorgen im Zusammenhang mit der irischen Bankenkrise gelitten.
Roche steigen 0,7%, der Pharmakonzern hat bei Studien für einen Produktkandidaten zur Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gute Ergebnisse erzielt. Die Bank Vontobel geht von einem unbereinigten Spitzenumsatz von 4 Mrd CHF aus. Nestlé als weiteres defensives Schwergewicht klettern um 0,4%.
Unterschiedlich werten Analysten bei Novartis (-0,4%) das Phase-II-Ergebnis mit einem Hepatitis-C-Produktkandidaten. Der anhaltende Abgabedruck auf Novartis dürfte Händlern zufolge ab dem 6. April von den Papieren weichen, wenn die zehntägige Bemessungsperiode für die Aktienkomponente des Angebots an die Alcon-Publikumsaktionäre abgelaufen ist.
Rote Vorzeichen tragen noch Nobel Biocare (-1,7% bzw. 0,32 CHF), die ex-Dividende von 0,35 CHF gehandelt werden.
Clariant verlieren 1,0%. Der Spezialchemiekonzern hat eine kleinere Akquisition in Kanada bekannt gegeben. Prairie Petro-Chem soll in das Erdölservice-Geschäft des Unternehmens integriert werden.
Im breiten Markt rücken Barry Callebaut nach Zahlen 2,8% vor. Der weltgrösste Schokoladeproduzent hat mit den Halbjahreszahlen per Ende Februar tendenziell über den Schätzungen abgeschlossen. Analysten sprechen vor allem von einem guten Volumenwachstum, konnte der Konzern doch doppelt so stark wie der Markt zulegen.
Petroplus notieren unverändert. Die Raffineriebetreiberin kann mit dem geplanten Umbau der Raffinerie im französischen Reichstett zu einem Terminal beginnen. Nach Zahlen am Vorabend rücken Perfect um 9,1% vor.
Deutlich bergab geht es für Global Natural Resources (-18,3%). Die sich im Umbruch befindende Gesellschaft hat bei der Schweizer Börse die Dekotierung der Aktien beantragt.
Uster Technologie (-0,5% bzw. 0,15 CHF) werden ex-Dividende von 1,20 CHF gehandelt.
cc/ra

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