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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Freitag gegen Mittag weiter im Plus, bewegt sich dabei aber weitgehend auf Seitwärtskurs. Givaudan haben sich von den morgendlichen Abgaben nach dem Quartalsumsatz erholt, dafür lastet eine Studie nun auf den Grossbanken. Für den weiteren Verlauf ist die Agenda übersichtlich.
In den USA werden am Nachmittag lediglich Zahlen zum Grosshandel publiziert. Ansonsten ist die Krise in der Eurozone weiterhin Thema, das hochverschuldete Portugal hat einen offiziellen Antrag auf Milliardenhilfen eingereicht. Ein Nachbeben am Vortag in Japan verunsichert die Märkte vorerst nicht weiter.
Der Swiss Market Index (SMI) steht um 12.05 Uhr um 0,37 höher bei 6'489,27 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,48% auf 1'037,73 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,40% auf 5'915,82 Punkte.
Die grössten Aufschläge verzeichnen Swiss Life (+3,3%) an der Tabellenspitze im SMI/SLI, die damit an die Gewinne des Vortages anknüpfen. Am Markt werden einmal mehr Gerüchte herumgereicht, wonach die Allianz an dem Lebensversicherer interessiert sei. Sehr fest notieren auch Swiss Re (+1,5%).
Erholt zeigen sich Richemont (+1,5%) und Swatch (+1,0%) nach den jüngsten Abgaben.
Givaudan (+0,2%) liegen nach frühen Abgaben im Plus. Der weltgrösste Aromen und Riechstoff-Hersteller hat vorbörslich die Umsatzzahlen für das erste Quartal 2011 veröffentlicht und dabei rund 2% unter den Schätzungen abgeschlossen. Allerdings halten die Firmenverantwortlichen unverändert an den Wachstums- und Margenerwartungen fest. Auch wurden frühere Aussagen zu Preiserhöhungen bestätigt, was am Markt positiv beurteilt wird.
Actelion gewinnen ebenfalls 0,2%. Am Markt wird das Biopharma-Unternehmen vermehrt mit GlaxoSmithKline (GSK) in Verbindung gebracht. Nach der geplanten Verstärkung des Verwaltungsrates mit dem ehemaligen GSK-CEO Jean-Pierre Garnier könnte das Unternehmen eine Übernahme durch den britischen Pharma-Riesen einleiten, wird spekuliert.
Novartis notieren um 0,4% fester. Die Fusion mit dem Augenheilmittelkonzern Alcon kann vollzogen werden, nachdem nun heute Freitagmorgen auch die Novartis-Aktionäre dem Vorhaben zugestimmt haben. Die übrigen defensiven Schwergewichte Roche und Nestle legen um 0,3 bzw. 0,4% zu.
Die Bankenwerte CS (-0,6%) und UBS (-0,4%) sind nach einem positiven Start ins Minus gerutscht, was im Handel mit einer negativen Studie von Nomura zu den weltweiten Investment-Banken in Verbindung gebracht wird.
Adecco verlieren 0,8%, was von Marktteilnehmern aber nicht im Zusammenhang mit der Verlängerung des Schuldenprofil gesehen wird. Die Transaktion wird vielmehr als neutral bis positiv gewertet.
Rote Vorzeichen tragen sonst noch SGS (-0,2%) und Transocean (-0,1).
Im breiten Markt haussieren die Valoren von Edipresse um 5,9%. Der Westschweizer Medienkonzern hat seinen Umsatz im fortgeführten Geschäft 2010 gehalten und ist betrieblich in die schwarze Zahlen zurückgekehrt. Der vollständige Zusammenschluss des Schweizer Geschäfts mit Tamedia (Aktie +0,9%) soll bereits 2011 stattfinden.
Bei OC Oerlikon (+5,1%) gelten die Quartalszahlen des Mitbewerbers Jingwei Textile und die sich abzeichnende Nachfragebelebung als mögliche Auslöser für die Gewinne.
Der Spezialchemiekonzern Ems hat Umsatzzahlen für das erste Quartal vermeldet und gleichzeitig den Ausblick bestätigt. Die Aktien gewinnen 1,8%. Bei Sulzer (+2,5%) gibt es nach der gestern vermeldeten Grossakquisition einige Kurszielerhöhungen.
Ansonsten ist der Aderlass im Verwaltungsrat des Biotechunternehmens Mondobiotech (Aktie -0,1%) einem Bericht des Magazins "Bilanz" zufolge offenbar doch grösser als angenommen. Unlängst hatten drei Mitglieder ihren Rücktritt aus dem elfköpfigen Gremium erklärt. Nun heisst es, dass bis zu vier weitere Verwaltungsräte folgen könnten.
Mobimo (-3,7% oder 7,90 CHF) und Orior (-2,2% oder 1,15 CHF) werden ex-Dividende von 9,00 CHF bzw. 1,90 CHF gehandelt.
cc/rt

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