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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse tendiert am Mittwoch bis am Mittag schwächer. Weiterhin dämpfen die schwachen US-Konjunkturdaten die Stimmung. Unangefochten an der Spitze der SMI-Kursliste präsentieren sich Swatch, die überraschend starke Halbjahreszahlen vorgelegt haben. Die Semesterzahlen von Swisscom und von Petroplus werden dagegen mit Abschlägen quittiert.
Neue Impulse könnten am Nachmittag aus den USA kommen, wo mit dem ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes und dem ADP-Arbeitsmarktbericht Juli weitere Makrodaten anstehen.
Das Blue-Chips-Barometer SMI steht bis um 12.20 Uhr um 0,36% tiefer auf 6'315,05 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,35% auf 976,88 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,36% auf 5'589,57 Stellen.
Die schwachen Wirtschaftsdaten stünden generell im Gegensatz zu mehrheitlich guten Unternehmenszahlen, weshalb er die momentane Marktschwäche eher für eine Verschnaufpause halte, sagte ein Händler. Andere Marktteilnehmer schätzen die Lage dagegen skeptischer ein und raten auch angesichts der sommerlich dünnen Volumen zu Zurückhaltung.
Swatch (+3,1) notieren nach den überraschend am späten Dienstagabend vorgelegten Halbjahreszahlen deutlich im Plus. Alle Kennzahlen des Unternehmens lagen deutlich über dem Vorjahr und übertrafen die bis dato vorliegenden Schätzungen zum Teil deutlich. Entsprechend positiv fallen die Reaktionen am Markt aus. Auch Richemont (+1,2%) werden von dem Swatch-Resultat beflügelt.
Transocean (+0,6%) stehen ebenfalls im Plus. Die Valoren dürften im Vorfeld der Quartalszahlen von heute Abend erneut von positiven Nachrichten zum Ölleck im Golf von Mexiko profitieren. Gesucht sind daneben Synthes (+2,0%).
Vom Halbjahresergebnis der Swisscom (Aktien -1,1%) zeigt sich der Markt enttäuscht. Während die Analysten die Entwicklung als solide beurteilten, bemängelten sie den bestätigten Ausblick auf das Gesamtjahr. Laut Händlern war im Vorfeld damit spekuliert worden, dass Swisscom die Jahresprognosen anheben könnte.
Abgaben müssen die Bankenwerte hinnehmen, wobei sich UBS (-0,9) noch am besten halten. CS geben 1,4% nach und Julius Bär stehen 0,9% im Minus. Die Banken seien allerdings in der letzten Zeit "gut gelaufen", hiess es im Markt. Auch Novartis (-0,4%) und Roche (-0,1%) geben nach und auch Nestlé (-0,4%) notieren erneut im Minus. Im Markt wird dies auf die Zahlen der Konkurrenz sowie auf die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten zurückgeführt.
Starke Abgaben erleiden Petroplus (-7,1%). Am Markt wurden die vorbörslich vorgelegten Quartalszahlen als durchzogen und uneinheitlich bezeichnet. Einige Analysten nehmen nun ihre Gewinnschätzungen in negative Revision.
Swiss Re (-1,2%) können vom Gewinnwachstum der Konkurrentin Munich Re im Halbjahr nicht profitieren und notieren vor Vorlage der Semesterzahlen am Donnerstag schwächer. Auch ZFS (-0,4%) liegen im Minus. Der Versicherer legt am Donnerstag seine Halbjahreszahlen vor. Die französische Konkurrentin Axa hat im Halbjahr zwar weniger verdient, die Erwartungen der Analysten aber dennoch übertroffen.
Im breiten Markt legen Panalpina (+7,4%) nach Semesterzahlen stark zu. Trotz einem Verlust übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. An der Börse wird unter anderem die gute Entwicklung der operativen Margen hervorgehoben. Dagegen werden SHL Telemedicine (-6,7%) trotz einem höheren Semestergewinn deutlich tiefer gehandelt.
Ebenfalls tiefer notieren Straumann (-1,6%). Der CEO des Zahnimplantateherstellers erwartet erst für 2012 wieder stark wachsende Märkte, wie er in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" sagte. Valiant (+0,1%) legen leicht zu, nachdem die Bankengruppe im Kanton Neuenburg zwei neue Geschäftsstellen mitsamt rund 4000 Kunden übernommen hat.
tp/cf

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