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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse ist am Freitagmittag weiter auf dem Rückzug. Neben schwachen Vorgaben aus dem Ausland drücken negative Nachrichten zur Finanzlage der südlichen Euro-Länder auf die Stimmung. Im Bankensektor lastet ausserdem die Steueraffäre auf dem Sentiment. Einzig einige defensive Valoren können die Verluste eingrenzen.
Nach dem Zahlenausweis für 2009 verlieren Julius Bär, obwohl Analysten von einem soliden Resultat sprechen. Syngenta verzeichnen dagegen nach den vorgelegten Kennziffern Aufschläge. Für den weiteren Verlauf hänge einiges von der Entwicklung in den USA ab. Der Arbeitsmarktbericht am Nachmittag dürfte darüber entscheiden, wie die Woche ende.
Gegen 12.00 Uhr verliert der SMI 2,09% auf 6'262,70 Punkte, dabei verzeichnet das Bluechips-Barometer immer wieder neue Tiefstände seit Januar. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gibt um 2,32% auf 954,90 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 2,07% auf 5'416,43 Punkte.
Syngenta (+0,2%) sind Spitzenreiter im SMI/SLI und tragen als einziger Titel noch positive Vorzeichen. Mit den veröffentlichten Zahlen für 2009 konnte sich der Saatgut- und Pflanzenschutz-Anbieter in einem schwierigen Marktumfeld behaupten und weitgehend die Erwartungen übertreffen, heisst es in Analystenkommentaren. Als erfreulich werten die Experten zudem den Ausblick.
Julius Bär (-3,0%) verlieren deutlich an Terrain, nachdem der Vermögensverwalter den Abschluss für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt hat. Die Abgaben werden im Handel vor allem auf das Fehlen positiver Überraschungen zurückgeführt. Daher würden auf dem aktuellen Kursniveau Kaufimpulse fehlen, zumal der unerwartet tiefe Nettoneugeldzufluss auf den Notierungen laste, so Marktbeobachter.
Die Grossbanken werden erneut tiefer gestellt, UBS um 1,9% und Credit Suisse um 2,9%. Die Credit Suisse ist einem Zeitungsbericht zufolge von der Steueraffäre betroffen. Die Daten auf der CD stammten nach Angaben mehrerer Quellen aus dem Bankhaus, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Grossbank hatte vor wenigen Tagen erklärt, es gebe diesbezüglich keine Hinweise.
Zykliker schneiden unterdurchschnittlich ab. Petroplus (-8,0%) geraten in einen regelrechten Abwärtssog. Nach der Zahlenvorlage der Raffineriebetreiberin am Vortag lasten Rückstufungen auf den Valoren. Doch auch die Verschuldung des Unternehmens gilt als Negativpunkt. Es könnte zu einer weiteren Kapitalerhöhung kommen, heisst es.
Richemont verlieren 3,9%. Der weltweit grösste Luxusgüterkonzern und Branchennachbar LVMH konnte mit den am Vorabend vorgelegten Zahlen die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Swatch stehen 3,4% tiefer. Der Uhrenkonzern zieht die Publikation des Jahresergebnisses 2009 auf den Dienstag vor.
Sehr tief stehen noch Clariant (-5,9%) sowie Geberit (-3,6%). Nobel Biocare (Aktie -3,1%) hat eine weitere Kooperation mit einem Anbieter von Dentalmaterialien unterzeichnet, Analysten werten dies als neutral.
ZFS verlieren 2,2%. Jefferies hat im Anschluss an das Jahresergebnis des Versicherers das Rating auf "Buy" von bisher "Hold" heraufgestuft und das Kursziel erhöht. Bâloise geben um 1,7% nach, Swiss Re um 2,8% und Swiss Life gar um 4,0%.
Einige defensive Werte finden sich im oberen Tabellendrittel. Novartis stehen bei -1,0%. Der Pharmakonzern hatte ein Treffen für Sell-Side-Analysten mit dem Management organisiert, was als weitgehend kursneutral gilt. Roche (-2,5%) und Nestlé (-2,6%) fallen stärker zurück. Swisscom geben um 0,3% nach und Synthes um 1,1%.
Im breiten Markt haben einige Unternehmen Zahlen präsentiert. Dies gilt für die GKB (PS +0,4%), PEH (-3,9%) und Bondpartners (ungehandelt) wie auch für Belimo (+0,9%).
Bei Global Natural Resources (Aktie -3,7%) ist CEO Clemente Signoroni per sofort zurückgetreten. Tecan (Aktie -1,1%) hat eine Vereinbarung über fünf Jahre für die Lieferungen von OEM-Instrumenten abgeschlossen. Kudelski verlieren 3,2% trotz News über eine Kooperatio mit Samsung Electronics America.
cc/ch

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