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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am letzten Handelstag der Woche zur Mittagszeit weiterhin fester. Gestützt auf positive Vorgaben vor allem der Wall Street hatten die wichtigsten Indizes bereits gut eröffnet und bewegen sich seither auf höherem Niveau mehr oder weniger seitwärts. Aufgrund der dürftigen Nachrichtenlage, sowohl von Seiten der Unternehmen als auch an der Makrodatenfront, verläuft der Handel aber in ruhigen Bahnen.
Einzig der kleine Verfall an den Terminbörsen sorgt für etwas Bewegung. Zwar stehe nur ein kleiner Verfall an, jedoch habe sich dieser in den vergangenen Monaten umsatzmässig gar nicht als so unbedeutend erwiesen, sagte ein Händler. Für den Nachmittag wird lediglich noch die Publikation des EU-Konsumentenvertrauens im Mai erwartet. In den USA stehen keine Konjunkturzahlen auf der Agenda.
Der wichtigste Schweizer Aktienindex SMI gewinnt bis zum Mittag 0,54% auf 6'593,63 Punkte und der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) 0,64% auf 1'031,05 Punkte. Der breite Swiss Performance Index (SPI) erhöht sich um 0,53% auf 6'066,82 Punkte.
An die Spitze des SMI/SLI-Tableaus haben sich mittlerweile Logitech (+2,7%) gesetzt. Die Papiere hatten bereits am Vortag den Handel als Tagessieger beendet, nachdem die positiven Dell-Zahlen zu einem positiven Sentiment im Technologiesektor geführt hatten. Zudem dürften viele Anleger die mittlerweile überverkaufte Situation zu Deckungskäufen benutzen, heisst es von Marktbeobachtern.
Ebenfalls mit klaren Zugewinnen zeigen sich die Finanzbranchentitel, angeführt von der CS (+1,9%). Stützen dürfte eine Branchenstudie der Deutschen Bank, welche Schweizer Banken zu den Gewinnern des positiv gewerteten europäischen Bankensektors zählt. Im Rahmen der Studie hat das Institut das Rating für die Papiere der Credit Suisse auf "Buy" von bisher "Hold" erhöht, das Kursziel von 48 CHF indes bestätigt. Auch Swiss Re (+1,4%), UBS (+1,4%), Swiss Life (+1,8%) und ZFS (+1,1%) gewinnen dazu.
Bei Julius Bär (+0,8%) will die Privatbank das Engagement im Heimmarkt Schweiz stärken und führt dazu das Schweizer Privatkundengeschäft unter einem neuen CEO Schweiz zusammen. Die Titel können nicht ganz mit den Branchenkollegen mithalten.
Richemont (+1,4%) und etwas dahinter Branchenkollegin Swatch (+0,8%) erholen sich weiter von den Vortagesverlusten. Die Aktien des Luxusgüterkonzerns hatten nach einer schwachen Zahlenpräsentation für das erste Quartal 2011 Federn gelassen.
Transocean (+0,6%) notieren noch immer fest, während Kollege Weatherford (Aktie -0,2%) in die roten Zahlen abgerutscht ist. Ebenfalls zurückgekommen sind Holcim (+0,1%).
SGS gewinnen 0,4%. Der Warenprüfkonzern tätigte eine weitere kleine Akquisition und übernimmt AG Research Associates (ARA) im US-Bundesstaat Georgia. Das rund 10 Jahre alte Unternehmen, das letztes Jahr einen Umsatz von 5 Mio USD gemacht hat und 30 Leute beschäftigt.
Im positiven Bereich, wenn auch unterdurchschnittlich, notieren die Index-Schwergewichte Novartis und Roche (je +0,1%). Roche vermeldete die Erweiterung des Anwendungsbereiches ihrer neuen HIV-Tests. Der Pharmakonzern hat die CE-Kennzeichnung für die erweiterte Anwendung ihres Dual-Target HIV-Tests erhalten. Nestlé gewinnen 0,4%.
Im breiten Markt bestätigte Sarasin-CEO (Aktie +3,8%) Joachim Strähle gegenüber der "Financial Times", dass sich das Management in Buyout-Verhandlungen mit der niederländischen Mehrheitsaktionärin Rabobank befinde. Die Gespräche seien jedoch "informeller" Natur. Komax (+4,0%) profitieren von einer Hochstufung durch die CS auf "Outperform" von bisher "Neutral".
Walter Meier (-0,4%) steigen aus dem Handelsgeschäft in England aus. Das Unternehmen verkauft die überwiegend im Handel mit Kaltwassererzeugern tätige Tochtergesellschaft Walter Meier (Climate UK) Ltd an Climaveneta.
Bei Kardex (+2,2%) kommt es zu einem Umbau der Führungsstruktur, in Folge derer der operative Konzernchef abgeschafft wird. Die Gruppe wird per Anfang Juni neu von einem Executive Committee geführt, bestehend aus dem Präsidenten und Vizepräsidenten des Verwaltungsrates sowie den drei Divisionsleitern und dem CFO der Gruppe.
dl/ps

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