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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstagmittag weiterhin mit einer schwächeren Tendenz. Belastet von schwachen Vorgaben aus Übersee war der Standardwerte-Index zu Handelsbeginn abgerutscht. Kurzzeitig zeigte der Aktienmarkt am Vormittag zwar noch eine Erholungstendenz, bröckelte dann jedoch wieder ab.
Die Europäischen Zentralbank (EZB) sieht zwar einen von steigenden Energiepreise ausgelösten kurzfristigen Aufwärtsdruck auf die Inflation. Bei der Konjunkturentwicklung bleibe die "positive konjunkturelle Grunddynamik" erhalten. Die Exporte profitierten von einer anhaltenden Erholung der Weltwirtschaft, heisst es.
Einen kleinen Dämpfer erfuhr die Börse von den jüngsten Erwartungshaltung von Experten für den weiteren Verlauf der Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten. Der von der CS und dem ZEW berechnete Indikator fiel im Berichts-Monat um 5,9 auf noch -18,4 Punkte zurück.
Der wichtigste Schweizer Aktienindex SMI steht um 12.00 Uhr um 0,79% tiefer bei 6'507,91 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) verliert derweil 0,84% auf 1'032,47 Zähler, der breite Swiss Performance Index (SPI) sinkt 0,78% zu auf 5'835,16.
Die hiesigen Banktitel CS (-1,5%) und UBS (-1,0%) stehen im Gegensatz zu den Branchennachbarn der Eurozone auf der Verliererseite. Finanzwerte zeigen sich europaweit sehr fest und profitieren laut Händlern von Erwartungen deutlich sinkender Kosten für die Kreditausfallversicherungen bei Banken. Den Grund sah ein Börsianer in einem Pressebericht, dem zufolge Griechenland seine Anleihen unter Nennwert zurückkaufen und sich dann beim europäischen Rettungsfonds refinanzieren könnte.
Clariant (-3,0%) verbilligen sich derweil ebenso wie am Vortag deutlich. Nomura stufte am Vortag im Rahmen einer Branchenstudie das Anlagerating für Clariant auf Neutral (Buy) zurück. Zudem kursieren Gerüchte das Unternehmen habe neben anderen Unternehmen Interesse an der deutschen Süd-Chemie.
Syngenta verlieren 2,3%, obwohl die Experten der UniCredit rechnen mit einer anhaltenden freundlichen Ertragsdynamik für das Geschäft des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund wird die Aktie neu mit Buy (Hold) zum Kauf empfohlen. Unter dem Strich legen die Titel jedoch seit Jahresbeginn um mehr als 7% zu.
Die volatilen Titel von Transocean (-2,5%) und Petroplus (-1,2%) stehen weiterhin unter Verkaufsdruck, ohne dass fundamentale News vorliegen.
ABB (-1,9%) leiden unter den jüngsten Zahlen des Konkurrenten Alstom. Das französische Unternehmen enttäuschte laut Beobachtern bei den Umsatzzahlen im 3. Quartal.
Die Indexschwergewichte Roche (-0,7%) und Novartis (-1,3%) belasten den SMI. Roche kann damit an die positive Stimmung des Vortages nicht anknüpfen, als das Unternehmen gute Studienergebnisse für ein Medikament publizierte. Richemont (-0,4%) und Swatch (-1,5%), die am Mittwoch die grössten Verlierer waren, verbilligen sich erneut.
Dem Abwärtstrend können sich dagegen die Versicherungswerte entziehen. Swiss Re (+1,1%) und ZFS (+0,2%) legen zu, nachdem die Aktien am Morgen noch im Minus tendiert hatten. Sonova (+1,0%) knüpfen derweil an die Vortagesgewinne an. Nestlé (+0,1%) legen leicht zu. Exane BNP Paribas erhöht die Titel auf "Outperform".
Bei den Nebenwerten wollen Bell (+0,9%) und die Liechtensteiner Hilcona ihre Aktivitäten im Bereich Frisch-Convenience unter dem Dach von Hilcona vereinen. Analysten äussern sich positiv zum Deal. "Wir sehen die Transaktion als klugen strategischen Schachzug", meint etwa die ZKB in einem Kommentar.
Swisslog (-1,2%) und die Heron Gruppe gründen ein Unternehmen zur Roboterentwicklung. Mit der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens setze Swisslog den Fokus auf Leichtguttechnologie konsequent fort, schreibt die ZKB in einem Kommentar.
Bereits am Vorabend legte Austriamicrosystems (-0,9%) Eckdaten zum Geschäftsjahr vor. Die Chipherstellerin traf dabei die Markterwartungen. Die Analysten der ZKB schreiben von soliden Eckdaten, die von anhaltender Dynamik zeugten.
ps/rt

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