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Zürich (awp) - Nach einem äusserst starken Vortag steuert der Schweizer Aktienmarkt - gemäss den vorbörslichen Indikationen - auf einen kaum veränderten Handelsstart zu. Nach dem Erholungsrally sei wohl erst mal wieder Abwarten angesagt, merkten Marktbeobachter an. Angesichts der weiter bestehenden Unsicherheiten könnte es auch zu leichten Gewinnmitnahmen kommen.
Denn der Blick der Anleger richte weiter auf die Krisen in Japan und in Libyen: Die Lage am japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ist weiter unsicher. Immer wieder stiegen am Dienstag Dampf und Rauch über den beschädigten Reaktoren auf. Auch in Libyen gehen die Kämpfe weiter und die Zeichen deuten auf eine mögliche Intensivierung des Engagements der westlichen Alliierten.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.25 Uhr 0,08% höher bei 6'228,65 Punkten. Das Gros der Blue Chips verzeichnet einen Aufschlag von rund 0,1%.
Die Finanzwerte dürften am Berichtstag Aufmerksamkeit erhalten, nachdem der Euro-Rettungsfond am Vorabend auf eine neue Grundlage gestellt wurde. Demnach soll klammen Mitgliedstaaten Kapital in der Höhe von 700 Mrd EUR zur Verfügung gestellt werden. Inwiefern dies die Märkte beruhigen mag, werde sich zeigen müssen, hiess es im Handel.
Als letztes SLI-Mitglied hat nun auch der Versicherer Bâloise die Jahreszahlen vorgelegt und die Vorgaben der Analysten - bis auf die Combined Ratio - in etwa erreicht.
Jeweils sehr entscheidend für die Performance der Schweizer Börse ist das Abschneiden der schweren Nestlé-Aktie. Für diese hat das Research von JPMorgan das Rating auf Neutral von bisher Overweight heruntergesetzt. Gleichzeitig führen die Experten ein Kursziel von 56,60 CHF mit einem Aufwärtspotential von 14% ein, nachdem bis anhin keines gesetzt worden war.
Im breiten Markt stehen nach Zahlen insbesondere Rieter im Fokus; der Winterthurer Industriekonzern wird aufgeteilt. Während das Textilmaschinengeschäft unter dem traditionsreichen Namen Rieter weitergeführt wird, soll schon Mitte Mai aus der in den 80er Jahren erworbenen Autozulieferer-Sparte das neue börsenkotierte Unternehmen Autoneum entstehen.
Ferner haben aus der zweiten Reihe Kuoni, Dätwyler, Komax, Newave, Von Roll, SES und MCH Zahlen vorgelegt.
ra/

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