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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die neue Woche aufgrund der vorbörslichen Kurse in etwa auf dem Niveau vom Freitagabend eröffnen. Die Marktteilnehmer sind sich dabei über die mögliche Richtung nicht ganz einig. Während einige nach dem Verlust von 4,8% (SMI) in der letzten Woche eine technische Erholung sehen, gehen andere davon aus, dass die Märkte eher an die schwache Vorwoche anknüpfen werden. In jedem Fall dürfte das Geschehen an den Aktienmärkten auch diese Woche von grosser Unsicherheit geprägt sein, sind sich die meisten Händler aber einig. Rezessionsängste und die europäische Schuldenkrise dürften dabei weiter im Vordergrund stehen, heisst es.
Grundsätzlich dürfte der Wochenbeginn aber eher ruhiger verlaufen, da die US-Märkte am Montag wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen bleiben. Die US-Vorgaben vom Freitag sind leicht negativ. Aufgrund schwacher Konjunkturdaten mussten die dortigen Börsen abermals Verluste hinnehmen, wobei ein Erholungsversuch im späten Handel scheiterte.
Um 08.20 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,11% tief bei 5'967,76 Punkte.
Impulse von Unternehmensseite fehlen praktisch vollkommen. Dies dürfte vermutlich die ganze Woche in etwa so bleiben, da Halbjahres-Berichtssaison erst nächste Woche so richtig beginnen wird. Einzig die Ems Chemie wird bereits diese Woche (Freitag) ihr Semesterresultat bekannt geben.
Deutliche Gewinne gibt es vorbörslich für den Luxusgüter-Konzerne Richemont (+1,5%). Die Aktie profitiert dabei von einer Hochstufung, hat doch das Aktienresearch von Merrill Lynch im Zuge einer Studie zur Luxusgüterindustrie das Anlagerating für die Titel auf "Buy" von bisher "Neutral" erhöht. Die Aktien haben allerdings letzte Woche auch 7,0% eingebüsst. Swatch (-0,03%), die letzte Woche ebenfalls gegen 7% verloren, notieren vorbörslich praktisch unverändert.
Die grosskapitalisierten Werte Nestlé, Roche und Novartis, die letzte Woche in etwa in der Grössenordnung des Gesamtmarktes verloren, werden vorbörslich alle leicht tiefer gestellt. Ebenso leicht tiefer notieren die Grossbanken. News gibt es von der UBS. Sie plant offenbar den Umbau ihrer 300 Geschäftsstellen in der Schweiz. "Wir werden über die nächsten drei Jahre sämtliche unserer Geschäftsstellen umbauen und dafür einen grösseren dreistelligen Millionenbetrag aufwenden", sagte der neue UBS-Schweiz-Chef Lukas Gähwiler der "NZZ am Sonntag".
Aus dem Bereich der Small- und Midcaps gibt es keine Unternehmens-News.
uh/ps

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