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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch etwas fester eröffnen. Die Börse in Tokio hat sich nach dem Absturz am Vortag von mehr als 10% wieder erholt und am Handelstag selbst 5,7% zugelegt. Die japanische Notenbank führte dem Markt 3,5 Billionen Yen (rund 38 Mrd CHF) kurzfristige Notfall-Liquidität zu, was zu einer teilweisen Beruhigung des dortigen Handels führte. Auch die Vorgaben aus Übersee sind positiv, wo die wichtigsten Indices zwar im Minus schlossen, jedoch nach Börsenschluss in Europa noch etwas zulegen konnten.
Zudem werden im Verlauf des Tages noch Makrodaten aus der Schweiz, der EU und aus den USA erwartet. Im breiten Markt präsentierten zudem mehrere Unternehmen Zahlen. Sonova und Weatherford gaben zudem bekannt, die bisherigen Ausblicke für 2010/11 (Sonova) respektive für das erste Quartal (Weatherford) nach unten zu korrigieren.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.25 Uhr 0,29% höher auf 6'118,79 Punkte. Bei den meisten Einzeltiteln zeigt sich keine klare Indikation.
Swiss Re gehören seit der Krise in Japan zu den grössten Verlierern und haben in den letzten drei Handelstagen über 10% verloren. Die Titel nach der Entspannung an den japanischen Märkten zulegen. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden die Papiere des Luxusgüterkonzerns Richemont, da im japanischen Markt rund 10% des weltweiten Luxusgüterabsatzes realisiert werden. Zudem zeichnen japanische Touristen für weitere 10% verantwortlich.
Aber auch der zyklische Sektor wurde mit Abgaben konfrontiert, da die globale Wirtschaftsentwicklung durch die Ereignisse in Japan belastet wird. Eine Entspannung dürfte somit Titeln wie Clariant, ABB oder Adecco zugutekommen, die am Vortag deutlich Federn liessen.
Bankentitel hatten am Vortag nachgegeben, da der Kurseinbruch in Japan laut Marktbeobachtern tiefe Kerben in die Handelsbücher der Institute geschlagen haben. Diese dürften nun teilweise ausgewetzt sein, so dass auch hier mit etwas höheren Kursen gerechnet werden kann.
Unabhängig von der Krise in Fernost haben heute der Hörgerätehersteller Sonova und das Erdölservice-Unternehmen Weatherford die Guidance für das Geschäftsjahr 2010/11 respektive für das erste Quartal 2011 gesenkt. Bei Sonova zeichnet dafür der Rückruf bei Advanced Bionics, eine verzögerte Produkteinführung in den USA sowie die negative Wechselkursentwicklung verantwortlich. Weatherford leidet vor allem unter der instabilen politischen Situation im arabischen Raum sowie eigenen Buchhaltungsfehlern.
Im breiten Markt haben heute Schlatter, Bucher, Cham Paper, die Walliser KB und BFW Liegenschaften Zahlen präsentiert. Während Cham Paper und Schlatter eher enttäuschende Zahlen präsentieren haben die übrigen Unternehmen mit den vorgelegten Zahlenkränzen überzeugt.
dl/ps

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