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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte den Handel am Freitag etwas fester eröffnen. Marktbeobachter rechnen heute vorerst mit einer technischen Erholung nach den beiden Verlustsitzungen am Mittwoch und Donnerstag. Derweil geben die Vorgaben aus den USA keine klare Richtung vor: Während die Wall Street am Donnerstag schwächer geschlossen hatte, stieg der Future auf den US-Leitindex Dow Jones seit dem Europaschluss leicht an. In Asien tendierten die Börsen indes überwiegend schwächer.
Insgesamt muss an der Schweizer Börse am Tag des Eurex-Verfalls mit einem ruhigen Handelsgeschehen gerechnet werden. Nachrichten zu Blue-Chips-Unternehmen sind sehr dünn gesät. Erst in der zweiten Sitzungshälfte werden aus den USA etwa Zahlen der Bank of America und General Electric erwartet. Konjunkturseitig steht die Publikation zum deutschen ifo-Geschäftsklima im Fokus. Während aus den USA keine wichtigen Konjunkturdaten zu erwarten sind, dürften die Sorgen um eine geldpolitische Straffung in China die Anleger weiter beschäftigen.
Bis um 08.20 Uhr gewinnt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,33% auf 6'535,14 Punkte. Der Schlusskurs der Vorwoche steht bei 6'556 Stellen.
Wie die meisten vorbörslich gehandelten Aktien, gewinnen auch ABB um 0,3% zu. Die Antitrust-Behörde des United States Department of Justice hat am Donnerstagabend für die Übernahme der amerikanischen Baldor Electric Grünes Licht gegeben. Damit sei die letzte Bedingung zu dieser Transaktion erfüllt worden, teilte ABB mit. Am Nachmittag dürften die Zahlen von General Electric für ABB von Interesse sein.
Die Papiere von Novartis (+0,3%) könnten am Freitag von einer Meldung zur MS-Therapie mit Cladribin-Tabletten des Konkurrenten Merck profitieren. Das wissenschaftliche Komitee der europäischen Zulassungsbehörde EMA habe seine bisherige Entscheidung bestätigt und den Antrag auf Marktzulassung endgültig zurückgewiesen, hiess es. Cladribin steht zum Novartis-Blockbusterkandidaten Gilenia in Konkurrenz. Derweil hat Roche (+0,3%) in Japan die Zulassung für das aktive Vitamin-D3-Derivat Edirol erhalten.
Die Aktien des Ölbohrkonzerns Transocean legen mit 0,9% am meisten zu. Die Titel hatten am Donnerstag in den USA, wo Transocean-Aktien ebenfalls gehandelt werden, die deutlichen Kursverluste des frühen Geschäfts eingegrenzt. Auf der Gegenseite steigen UBS und Synthes um lediglich 0,2%.
Im breiten Markt haben die Zehnder Group und die Zuger Kantonalbank die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr publiziert. Ausserdem schloss Gategroup mit der spanischen Fluggesellschaft einen lukrativen Catering-Vertrag ab.
mk/rt

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