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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die Sitzung vom Donnerstag erneut mit höheren Kursen eröffnen. Die globale Erholung an den Aktienmärkten sei weiterhin Thema am Markt, sagte ein Händler. Experten verwiesen auch auf den Anstieg des Ölpreises und das "solide Ergebnis" des weltgrössten Computerherstellers Hewlett-Packard vom Vorabend. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) legte gegenüber dem Europa-Schluss am Morgen um rund 0,2% zu. Der japanische Nikkei-225-Index konnte am Donnerstag ebenfalls an seine jüngste Erholung anknüpfen und schloss im Plus (+0,28%).
Hierzulande stehen diverse Blue Chips im Fokus. So haben mit ABB, Actelion, Swisscom und Swiss Re gleich vier SMI-Werte ihre Zahlen 2009 bzw. Aussichten 2010 präsentiert. Ausser Swisscom (-1,4%) legen dabei vorbörslich alle Titel zu - Swiss Re und Actelion deutlich, ABB leicht.
Um 08.15 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,31% höher auf 6'587,84 Punkten.
ABB notieren vorbörslich 0,3% im Plus. Das vom Schweizer Industriekonzern für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegte Ergebnis liegt sowohl beim Umsatz, als auch beim EBIT und beim Reingewinn leicht über den Konsensschätzungen des Marktes. Ausserdem haben die Firmenverantwortlichen die mittelfristigen Margenziele bestätigt. In Analystenkreisen werden die Zahlen als "stark" bezeichnet.
Ein klares Plus von 2,8% gibt es für Actelion. Die vorgelegten Zahlen werden den Erwartungen des Marktes sowohl beim Umsatz als auch beim Cash-EBIT gerecht, auf den Stufen EBIT und Reingewinn liegt das Ergebnis allerdings deutlich hinter den Konsensschätzungen zurück. Mit der seit Wochen nach unten gerichteten Kursentwicklung dürfte der Markt das durchzogene Jahresergebnis aber mehr als eingepreist haben, heisst es in Handelskreisen.
Sehr stark zeigen sich vorbörslich auch Swiss Re (+2,7%). Mit dem veröffentlichten Ergebnis verfehlte der Rückversicherer zwar die Konsensschätzungen bei den verdienten Prämien gleichermassen wie beim Reingewinn und beim Combined Ratio. Die Entwicklung beim Eigenkapital fiel hingegen besser als erwartet aus. Das "AA"-relevante Überschusskapital konnte im Schlussquartal von 6 auf 9 Mrd CHF gesteigert werden. Möglicherweise deshalb wird den Aktionären für 2009 eine auf 1 (0,10) CHF angehobene Dividende in Aussicht gestellt, was auch die Erklärung für die vorbörslichen Gewinne sein dürfte.
Swisscom (-1,4%) stehen nach den präsentierten Zahlen dagegen etwas unter Druck. Die Betriebsgewinnzahlen verfehlten die Konsensschätzungen, zudem hätten einige Marktteilnehmer eine etwas höhere Dividende erwartet, wurde als Begründung angeführt.
Im (positiven) Fokus dürften auch noch die Titel von Sonova (SLI) stehen, vorbörslich gibt es dafür allerdings keine Kurse. Der Hörgerätehersteller hat den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Neu erwartet die Anbieterin von Hörsystemen - vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse - ein organisches Umsatzwachstum von 17-18% und eine EBITA-Marge von rund 28%.
Im breiten Markt haben ausserdem Temenos und Schindler sowie bei den kleineren Titeln Phoenix Mecano, Bell und Leclanché ihre Jahreszahlen präsentiert.
uh/ps

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