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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte von der Ägypten-Krise belastet etwas leichter in den ersten Tag der Handelswoche starten. Die Anleger werden nach Ansicht von Experten zu weniger riskanten Anlagen als Aktien greifen, nachdem die US-Börsen bereits am Freitag wegen der gewaltsamen Unruhen in dem arabischen Land einen deutlichen Kurseinbruch verbucht hatten. Die angespannte Lage in Ägypten und anderen Maghreb-Staaten belastete auch die Börse in Japan, die mit schwacher Tendenz schloss. Der neuerliche Anstieg des Schweizer Frankens ist ebenfalls ein Ausdruck des Sicherheitsbedürfnisses der Anleger.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht gegen 08.25 Uhr 0,28% tiefer auf 6'509,88 Punkten. Dabei notieren die meisten Blue Chips mit einem Minus zwischen 0,3% und 0,4%.
Mit Ausnahme von Lonza (+0,2%) zeigen sich alle Blue Chips im roten Bereich. Merrill Lynch erhöht das Anlagerating für Lonza auf "Buy" von bisher "Underperform".
Abwärts geht es für die Indexschwergewichte Roche und Novartis, die um jeweils 0,3% sinken. Novartis meldete jedoch am Morgen von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für den Einsatz des Meningokokken-Impfstoffs Menveo für Kinder über 2 Jahren erhalten zu haben. Eine Absage erteilte die FDA dagegen dem Einsatz des Impfstoffs bei Kleinkindern. Bei Nestlé geht es im gleichen Umfang nach unten. ING senkt das Kursziel auf 58,50 von 60,00 CHF.
Die Finanztitel, die bereits am Freitag einen Grossteil ihrer Gewinne eingebüsst hatten, verbuchen ausnahmslos Verluste. UBS (-0,3%), CS (-0,4%) und Julius Bär (-0,3%) stehen im Minus, da die Sorgen vor einer Wiederbelebung der Staatsfinanzkrise wieder aufkeimen.
Auch die Assekuranztitel können sich dem negativen Trend nicht entziehen. ZFS und Swiss Re geben um jeweils 0,3% nach.
Die zyklischen Titel können sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Holcim und ABB verbilligen sich um rund 0,3%. Am schwächsten zeigen sich Transocean, die knapp ein halbes Prozent nachgeben.
Bei den Nebenwerten stehen die Titel der ägyptischen Orascom mit den politischen Verwerfungen in Kairo im Blick der Anleger. Am Freitag gaben die Aktien 6,8% nach. Orascom generiert mehr als 80% seines Umsatzes in Ägypten.
Im Blick stehen auch Kaba. Das Unternehmen veräussert das Geschäftssegment Door Automation an die japanische Nabtesco Gruppe.
ps/ra

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