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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag im vorbörslichen Geschäft auf breiter Front fester. Dabei sind die Veränderungen der meisten Titel allerdings minim. Der Gesamtmarkt profitiert vor allem von den starken Novartis im Anschluss an die Publikation von am oberen Ende der Erwartungen liegenden Halbjahreszahlen. Die Vorgaben aus Übersee sind uneinheitlich, während in den USA die Kurse leicht anzogen, gab es in Tokio eine klar negative Tendenz.
Die US-Aktien haben am Mittwoch im Spannungsfeld enttäuschend ausgefallener Konjunkturdaten und positiver Unternehmensnachrichten kaum verändert bzw. in der Nähe des Standes zum Europa-Schluss geschlossen. Am Abend hatte sich die US-Notenbank weniger optimistisch zum Wachstum der heimischen Wirtschaft im laufenden und kommenden Jahr geäussert. Dies führte anfangs zu Abgaben, die zum Handelsschluss allerdings wieder wettgemacht werden konnten. Vor allem der inzwischen etwas weniger optimistische Blick der US-Notenbank auf das laufende Jahr dämpfe weltweit die Stimmung der Investoren, hiess es in Marktkreisen.
Bis um 08.20 Uhr steigt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,16% auf 6'342,71 Punkte. Insgesamt zeigen sich die Kurse - bis auf SGS und Novartis - kaum verändert, der Gesamtmarkt profitiert vor allem von den starken Novartis.
Im Fokus stehen am Donnerstag Novartis, welche vorbörslich 0,9% höher gestellt werden. Das Unternehmen hat mit den Halbjahreszahlen die Konsens-Erwartungen der Analysten mehr als getroffen, bzw. sowohl mit dem Gewinn als auch mit dem Umsatz im obersten Bereich der Prognosen abgeschlossen. Ausserdem hat Novartis die Umsatz-Prognosen für das Gesamtjahr für den Konzern erhöht und für die Pharma-Sparte bestätigt. Dies reicht zumindest im vorbörslichen Geschäft, um an die Vortagesgewinne anzuknüpfen.
Weiter wurde seitens Novartis bekannt, dass im Streit um Diskriminierungsfragen in den USA ein Vergleich erzielt wurde. Novartis muss dabei in einen Fonds gut 150 Mio USD einzahlen und wird mit über 250 Mio USD gebüsst.
Im Sog von Novartis ziehen auch Roche um 0,2% und damit leicht überdurchschnittlich an.
SGS (-1,3%) verzeichnen nach den Halbjahreszahlen als einziger SMI-Wert ein negatives Vorzeichen. Der Umsatz lag leicht über dem AWP-Konsens, die Gewinnziffern dagegen eher am unteren Ende der Erwartungen. Zumindest ist hier eine positive Überraschung ausgeblieben, worauf offenbar einige Marktteilnehmer spekuliert haben. Dies zeigt sich am gestrigen Plus von 2,3%. Nun kommt es zu Gewinnmitnahmen.
Die übrigen Aktien im SMI verzeichnen mehrheitlich ein minimes Plus zwischen 0 und 0,1%.
Im breiten Markt stehen Panalpina unter Beobachtung, wo ein bestehender Grossaktionär seinen Anteil noch einmal ausgebaut hat, sowie Schulthess mit der Umsatzbekanntgabe für das erste Semester. Schulthess hat die Prognose für den Gesamtjahresumsatz zurückgenommen.
cf/ra

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