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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch von Konjunktursorgen belastet weiterhin schwächer tendieren und den Handel mit tieferen Kursen eröffnen. Während die Wall Street am Vortag nach Europaschluss auf tiefem Niveau seitwärts tendierte und somit keine klare Richtung vorgibt, sind die asiatischen Börsen heute Morgen mit deutlichen Abgaben aus dem Handel gegangen. Insbesondere den japanischen Aktien machte der starke Yen zu schaffen.
Der Fokus der Anleger richtet sich am Mittwoch voll und ganz auf Konjunkturdaten. Erste Reaktionen an der Börse könnten am Morgen von dem vom deutschen ifo Institut für Wirtschaftsforschung erhobenen Geschäftsklimaindex ausgehen. Am Nachmittag stehen neue US-Daten zur Publikation an, so zum Beispiel Angaben zu den Neubauverkäufen, zu Hauspreisen oder zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter. Ausserdem beschäftigt die Anleger auch die Abstufung Irlands auf "AA-" von "AA" durch Standard & Poor's. Diese Anpassung sei zwar nicht überraschend, das Timing aber sehr schlecht, meinten Händler.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.20 Uhr um 0,40% tiefer auf 6'119,63 Punkten.
Finanzwerte wie UBS oder ZFS (je -0,5%) geben vorbörslich etwas stärker nach als das Gros der gehandelten Aktien. Die Titel von CS oder Swiss Re entwickeln sich mit Abgaben von je 0,4% im Rahmen des Gesamtmarktes, Julius Bär (-0,3%) verlieren weniger.
Die anhaltenden Konjunktursorgen dürften am Mittwoch auch Zykliker wie ABB (-0,5%) oder die Luxusgütertitel Richemont und Swatch Group (je -0,4%) unter Druck setzen.
Aber auch die Index-Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé (je -0,4%) können sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Bei Roche ist die britische Gesundheitsbehörde (NICE) der Empfehlung eines unabhängigen NICE-Ausschusses von Ende Juni nachgekommen und hat das Roche-Medikament MabThera zur Behandlung von schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei Erwachsenen zur Rückerstattung der Gesundheitskosten empfohlen.
Einzige Gewinner im vorbörslichen Handel sind Transocean (+0,4%). Die Titel des Ölbohrunternehmens haben bereits am Vorabend im US-Handel deutlich zugelegt.
Im breiten Markt haben Ascom, Mobimo, CFT und am Dienstag nachbörslich die Pax-Anlage AG Zahlen zum ersten Halbjahr publiziert. Dabei hat der Technologiekonzern Ascom die Erwartungen der Analysten vor allem mit dem Gewinn übertroffen und erhöhte die Guidance. Das Immobilienunternehmen Mobimo lag mit den Zahlen nur zum Teil über den Erwartungen.
mk/ra

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