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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Freitag gemäss vorbörslicher Indikation freundlich eröffnen. Das neuerliche Erdbeben in Japan habe die Anleger zwar kurzzeitig verunsichert, heisst es im Handel. Der US-Leitindex Dow Jones habe sein Minus bis zum Handelsende aber deutlich verringert und in Asien hätten die wichtigsten Börsen Gewinne verzeichnet. Insofern stehe einem positiven Start nichts im Wege.
Für den weiteren Verlauf könnte es aber noch zu Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende kommen, zumal die Agenda recht übersichtlich ist, meinen Marktteilnehmer. Hierzulande hat der Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan aus dem SLI Umsatzkennzahlen von Januar bis März vorgelegt und somit den Startschuss zur Erstquartals-Saison gegeben.
Um 08.25 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,35% höher bei 6'488,18 Punkten.
Novartis notieren um 0,3% fester. Die Aktionäre des amerikanischen Augenheilmittelkonzerns Alcon haben für eine Übernahme durch den Pharmakonzern gestimmt. Am heutigen Freitag werden die Novartis-Aktionäre über den Zusammenschluss befinden.
Die übrigen defensiven Schwergewichte Roche und Nestle legen um 0,3 bzw. 0,2% zu.
Grössere Aufschläge verzeichnen die Bankenwerte UBS (+0,6%), CS (+0,5%) und Julius Bär (+0,5%), die bereits am Vortag teils sehr gut abgeschnitten hatten. Marktbeobachter erklären die Avancen mit dem Aufholpotenzial der Titel, nachdem sie seit der Fukushima-Katastrophe "liegengeblieben" seien.
Adecco rücken um 0,4% vor. Der Personalvermittler hat sein Schuldenprofil erfolgreich verlängert, wie am Vorabend bekannt wurde.
Ansonsten fallen noch Transocean (-0,5%) auf, die als einziger SMI-Wert rote Vorzeichen tragen. In den USA hatte die Titel des Ölbohrkonzerns am Vortag im Plus geschlossen.
Im SLI richten sich die Blicke auf Givaudan. Die Aktien dürften mit Kursabschlägen in den regulären Handel starten. Die vom Genfer Unternehmen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2011 veröffentlichten Umsatzzahlen liegen allesamt hinter den Konsensschätzungen zurück. Allerdings halten die Firmenverantwortlichen unverändert an den diesjährigen Wachstums- und Margenerwartungen fest.
Einige Unternehmensnachrichten liegen noch aus dem breiten Markt vor. So hat der Westschweizer Medienkonzern Edipresse seinen Umsatz im fortgeführten Geschäft 2010 gehalten und ist betrieblich in die schwarze Zahlen zurückgekehrt. Der vollständige Zusammenschluss des Schweizer Geschäfts mit Tamedia soll bereits 2011 stattfinden.
Der Spezialchemiekonzern Ems hat unterdessen Umsatzzahlen für das erste Quartal vermeldet und gleichzeitig den Ausblick bestätigt.
cc/rt

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