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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt wird am Donnerstag mit einer kaum veränderten Eröffnung erwartet. Unterstützung gibt es zwar sowohl von den asiatischen Börsen als auch von der Wall Street. Novartis bremsen allerdings mit ihrer vorbörslichen Entwickung nach den Zahlen den SMI und verderben damit die an sich positive Stimmung, heisst es am Markt. Neben dem Pharmakonzern berichteten bei den Blue Chips noch Logitech über die Entwicklung im dritten Geschäftsquartal. Auch aus der zweiten Reihe gibt es einige Nachrichten.
In den USA wurde die Rede von Präsident Obama zur Lage der Nation positiv aufgenommen, die unveränderte Geldpolitik der US-Nobenbank Fed war erwartet worden. In Asien zogen die Börsen dank der US-Gewinne ebenfalls an. Für den Tagesverlauf könnten dann Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA für Bewegung sorgen.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.20 Uhr 0,03% tiefer auf 6'591,33 Punkten.
Novartis (vorbörslich -1,8%) traf mit seinen Jahreszahlen beim Umsatz nur in etwa die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens). Beim operativen Ergebnis schnitt der Pharmakonzern etwas schlechter, beim Reingewinn hingegen etwas besser ab als gedacht. Den Wachstumskurs will Novartis fortsetzen und erwartet 2011 ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Prozentbereich. Auch eine Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen wird angestrebt. Händlern zufolge hat sich der Markt möglicherweise mehr vom Jahresergebnis erhofft.
Aktien des Konkurrenten Roche stehen vorbörslich - wie alle anderen SMI-Titel - leicht im Plus. Die Tochter Chugai hat bei der japanischen Gesundheitsbehörde ein Gesuch um eine Indikationserweiterung für die Therapie von Hepatitis mit Pegasys nachgesucht.
Logitech übertraf mit seinem Umsatz- und Gewinnplus im dritten Quartal (Oktober bis Dezember) die Schätzungen der Analysten weitgehend. Zum langfristigen Potenzial der Zusammenarbeit mit Google äussert sich das Management einmal mehr positiv. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Logitech zudem mit einem höheren Umsatz als bisher.
Einen Tag nach der Zahlenvorlage gab Lonza zudem ein Aktienrückkaufprogramm bekannt. Der Lifesciencekonzern will binnen eines Jahres bis zu einer Million eigene Aktien erwerben. Dies entspricht laut Unternehmensangaben 1,89% des gezeichneten Aktienkapitals.
In der zweiten Reihe rücken Hügli, Mikron, CFT und Schlatter mit Umsatzzahlen in den Fokus. Dabei hat der Nahrungsmittelkonzern Hügli trotz eines währungsbedingten Rückgangs die Analystenprognosen in etwa getroffen. Die Ziele wurden bestätigt, für das angelaufenen Geschäftsjahr gibt sich Hügli verhalten optimistisch.
Mikron konnte den Umsatz steigern und wies einen deutlich höheren Bestellungseingang auf. Die gute Nachfrage, die bereits im ersten Halbjahr verzeichnet worden sei, habe auch im zweiten Halbjahr angehalten, heisst es. Zudem blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Allerdings dürften die ungünstigen Wechselkursverhältnisse eine weitere Verbesserung der Profitabilität beeinträchtigen.
Bei CFT stand hingegen ein deutlicher Umsatzrückgang zu Buche. Auch Schlatter wies ein Umsatzminus aus, hat den Bestellungseingang aber deutlich gesteigert.
Derweil steigerte die Banque Cantonale du Jura den Gewinn 2010 und will die Ausschüttung einer Dividende von 5,1 Mio CHF vorschlagen. Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech schlägt eine Dividende von 3,20 (VJ: 3,70) CHF pro Aktie vor. Für 2011 seien gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Erholung des Sektors gegeben.
dm/uh

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