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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die Sitzung vom Mittwoch kaum verändert eröffnen. Nach wie vor belaste die politische Unsicherheit in Libyen und in anderen arabischen Ländern die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten, meinen Händler. Dabei blicken die Anleger auch stark auf die Rohölpreise. An der Wall Street sind die Indizes am Dienstag fester aus dem Handel gegangen, während die US-Futures über Nacht etwas nachgegeben haben. In Asien legen die Börsen leicht zu.
Für die weitere Entwicklung an den Öl- und somit an den Finanzmärkten werde der Ausgang der politischen Unruhen in Libyen entscheidend sein, so ein Rohstoff-Experte. Allerdings dürfte sich der Exporte von Rohöl aus Libyen weder nach einem Sieg, noch nach einer Niederlage Gaddafis sofort erholen. Die Ölpreise dürften sich also weiterhin auf hohem Niveau bewegen. Weiter beschäftigt auch die Eurokrise den Handel. Nachdem die Renditen auf griechischen Staatsanleihen zuletzt stark gestiegen sind, richte sich der Blick nun auf Portugal, wo am Mittwoch Staatsanleihen im Umfang von rund einer Milliarde Euro zur Emission anstehen.
Bis um 08.25 Uhr verliert der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,03% auf 6'509,54 Punkte.
In der Schweiz haben einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet. Derweil sind Nachrichten von Blue-Chips-Firmen Mangelware. Insgesamt sind im vorbörslichen Geschäft keine grösseren Bewegungen auszumachen. Die meisten Aktien geben um rund 0,1% nach. So auch die Titel der Grossbanken UBS und Credit Suisse oder Zykliker wie Holcim und ABB.
Die Schwergewichte Nestlé (-0,05%), Roche (-0,03%) und Novartis (-0,05%) geben nur unwesentlich nach. Bei Novartis könnte eine Zulassungsempfehlung in den USA zum Lungenmedikament Arcapta Neohaler/Onbrez Breezhalers (QAB149, Indacaterol) den Kurs etwas beeinflussen.
Swiss Re sinken um 0,1%. Der deutsche Konkurrent Hannover Re hat für 2010 einen Rekordgewinn bekanntgegeben und die Dividende über Erwarten stark erhöht. Der Abschluss könnte auch Swiss Re Auftrieb verleihen.
Im breiten Markt haben der Logistikdienstleister Panalpina, der Technologiekonzern Ascom, das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard, die Bankengruppe Valiant sowie die Privatbank EFG die Zahlen für das Jahr 2010 vorgelegt. Insbesondere Ascom hat die Vorgaben der Analysten übertroffen, Panalpina oder Bossard lagen in etwa in den Erwartungen. EFG hat die Vorgaben dagegen nicht erfüllt.
mk/uh

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