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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte heute Dienstag leicht freundlich eröffnen. Das Geschäft dürfte allerdings von divergierenden Einflüssen geprägt sein. Einerseits sollten die anhaltenden Unruhen in Ägypten weiterhin etwas auf die Stimmung drücken. So könnten steigende Rohölpreise das Wirtschaftswachstum hemmen. Auch die inflationären Tendenzen in der EU würden etwas Sorge bereiten, hiess es unter Marktbeobachtern. Andererseits sind die Vorgaben aus den USA und Fernost freundlich und begünstigen eine technische Reaktion.
In den USA hat der Leitindex Dow Jones nach Handelsende in Europa noch um um rund 0,4% zugelegt, gestützt durch durch gute Konjunktur- und Unternehmensdaten. Auch in Fernost zogen die Börsen leicht an.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steigt bis um 08.25 Uhr um 0,38% auf 6'503,49 Punkte.
Im Fokus der Anleger stehen dürften heute weiterhin vor allem Bankwerte sowie die Titel von Unternehmen, die im Nahen Osten präsent sind bzw. relevante Märkte haben wie vor allem ABB, Nestlé, Holcim oder die Luxusgüterhersteller und Logistikunternehmen.
Durch die prozentual grössten Avancen fallen vorbörslich Transocean (+1,2%) auf. Die Titel konnten in den USA bereits um 1,4% anziehen und würden von den überraschend guten Q4-Zahlen des Ölkonzerns ExxonMobile profitieren, der die bereits hochgesteckten Erwartungen der Analysten übertroffen habe, hiess es im Handel.
Ansonsten notieren die SMI-Valoren zumeist zwischen 0,3 und 0,4% höher. UBS und CS (beide +0,3%) zeige sich auch eine technische Reaktion. Am Vortag hatten die Titel zuletzt stärker unter den Unruhen im Nahen Osten und Sorgen über ein neuerliches Aufflammen der Staatsfinanzenkrise gelitten. Zudem hat gestern Montag nachbörslich die Deutsche Bank mit ersten Q4-Zahlen aufgewartet, die Details folgen am Donnerstag. Dabei lagen die Erträge über den Prognosen, der Gewinn hingegen darunter. Allerdings ist die Abschluss durch Sonderfaktoren wie Konzernumbau und Übernahme der Postbank geprägt. Insofern bleibe abzuwarten, inwieweit sich Rückschlüsse auf die hiesigen Grossbanken ziehen lassen, so Marktbeobachter.
Nachdem sich Holcim (+0,3% auf 66,31 CHF) bereits am Vortag besser geschlagen haben als die europäische Konkurrenz, wurde heute nun noch eine Kurszielheraufsetzung durch Jefferies auf neu 74 von 68 CHF bekannt. Lafarge hat gemäss "The Wall Street Journal" im Zuge der Unruhen in Ägypten die Zementproduktion im Lande eingestellt. Davon sei allerdings auch Holcim mit ihrer gut 40%-Beteiligung am Werk betroffen, so Marktbeobachter.
Nestlé, ABB, SGS, Swatch und Richemont (alle +0,3%) gehören zu weiteren Firmen, die von den Entwicklungen im Nahen Osten primär betroffen sind. Im SLI und breiten Markt könnten die Kurszieländerungen in den Logistiktiteln Kühne+Nagel und Panalpina auf Beachtung stossen. Während ING die Kursziele für beide Titel deutlich erhöht, senkt die UBS die Kursziele leicht.
Aus dem breiten Markt konnte die Luzerner Kantonalbank im Geschäftsjahr 2010 bei einem unveränderten Bruttogewinn den Konzerngewinn leicht steigern. Die Ausschüttung beträgt unverändert 11 CHF je Aktie.
Auch aus dem breiten Markt hat Gurit am Montag nachbörslich Umsatzzahlen vorgelegt und die EBIT-Prognosen präzisiert. Insgesamt zeigt die Entwicklung beim Hersteller von Hochleistungsverbundstoffen ein gemischtes Bild, so Marktbeobachter. Besser hat sich Tornos entwickelt. Beim Hersteller von Drehautomanten erholen sich alle Regionen und wichtigen Marktsegmente von der Rezession, und es konnte eine satte Umsatzsteigerung um 40% erzielt werden.
rt/ra

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