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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte die neue Woche mit leichten Verlusten beginnen. Händler rechnen nach dem deutlichen Plus von letzter Woche (SMI +1,4%) bzw. vom vergangenen Freitag (SMI +1,3%) mit leichten Gewinnmitnahmen in einigen Titeln. Die Vorgaben sind ausserdem ebenfalls etwas negativ und dürften entsprechend belasten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial lag am Montagmorgen rund ein halbes Prozent unter dem Stand zum Europa-Schluss.
Die meisten Marktteilnehmer rechnen allerdings aufgrund der dünnen Nachrichtenlage übers Wochenende und der nur spärlich gefüllten Agenda mit einem ruhigen Wochenauftakt. Die News-Lage dürfte hierzulande auch im Verlauf der Woche eher ruhig bleiben. Die Q1-Saison startet erst am Freitag mit den Umsatzzahlen von Givaudan. Im Fokus könnte am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen. Einige Marktteilnehmer rechnen da mit einer ersten Zinserhöhung.
Um 08.20 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,45% tiefer bei 6'411,12 Punkten.
Deutlich im Minus werden am Montag die Aktien des Versicherers ZFS stehen (vorbörslich -5,3%). Allerdings werden die Papiere ex-Dividende von 17 CHF gehandelt, was einem Minus von rund 6,5% gegenüber dem Freitag-Schluss entsprechen würde.
Grössere Verluste vorbörslich erleiden ausserdem noch Transocean (-0,6%). Das Ölbohrunternehmen rühmte sich am Wochenende für seine Sicherheit. Man habe beim Sicherheitsniveau das beste Jahr der Firmengeschichte verzeichnet, heisst es im Geschäftsbericht 2010. "Dies ist ein Ergebnis unserer Bemühungen, überall und jederzeit Zwischenfälle zu vermeiden." Die Zahl der tatsächlichen und möglichen Zwischenfälle auf den Ölplattformen des Unternehmens sei trotz der Gross-Katastrophe letztes Jahr im Golf von Mexico so niedrig gewesen wie noch nie. Laut Medienberichten darf BP ausserdem dort ab Juli wieder nach Öl bohren.
Ansonsten sind bei den defensiveren Werten die Kursverluste geringer als bei den Zyklikern. So büssen etwa Swisscom, Nestlé, Roche oder Novartis vorbörslich weniger als 0,2% ein.
Weiter im Fokus dürften Logitech (kein vorbörslicher Kurs) stehen. Die Aktien des Mäuse-Herstellers hatten am Freitag nach einer Gewinnwarnung knapp 16% auf 13,95 CHF verloren. Nun kommt es zu (weiteren) Kurszielsenkungen, etwa durch Morgan Stanley (auf 12,60 CHF) oder Citigroup (auf 12,00 CHF).
Auch bei Sonova (kein vorbörsl. Kurs) dürfte das Interesse noch nicht vorbei sein. Nach den Vorwürfen um Insiderdelikte letzte Woche und dem Rücktritt von CEO, CFO und VR-Präsident ist auch in nächster Zeit mit einer volatilen Entwicklung zu rechnen.
uh/rt

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