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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt wird am Montag mit einem leichteren Wochenstart erwartet. Die Vorgaben von den Überseebörsen sind Händlern zufolge durchwachsen. So liegen die Börsen in Asien überwiegend im Minus und auch der US-Leitindex Dow Jones schloss am Freitag in der Verlustzone. Marktbewegende Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda.
Mit Spannung werde nun auf den Start der Berichtssaison gewartet - den traditionellen Startschuss gibt hierfür Alcoa am heutigen Abend in den USA. In den Fokus rücken indes zwei Übernahmen. So will Meyer Burger den deutschen Solarmaschinenbauer Roth&Rau, übernehmen. Indes wird Schulthess selbst zum Ziel einer Übernahme durch die schwedische NIBE.
Um 08.25 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,11% tiefer bei 6'451,10 Punkten.
Novartis zeigen sich vorbörslich kaum verändert. Der Pharmakonzern stellt einerseits die klinischen Versuche von Tasigna als Erstlinientherapie für neu diagnostizierte Patienten mit nicht operierbarem oder metastasierendem gastrointestinalem Stromatumor (GIST) ein. Derweil hat das orale Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya in Langzeitstudien seine Wirksamkeit erwiesen. Bereits am Freitagabend wurde bekannt, dass Novartis seinen Antrag für zusätzliche Anwendungen für das Medikament Afinitor (Everolimus) bei der US-Behörde FDA einschränkt.
Julius Bär liegen vorbörslich um 1,3% im Minus, die Titel werden aber ex Dividende von 0,60 CHF gehandelt. Schwach zeigen sich auch die volatilen Transocean mit minus 1,5%. Nachrichten lagen keine vor.
Swatch sind nach einem Interview mit CEO Nick Hayek unbewegt. Die Frankenstärke hat den Uhren- und Schmuckkonzern Swatch in den ersten drei Monaten 150 Mio CHF beim Umsatz gekostet. "Wir haben uns entschieden, in gewissen Ländern und bei bestimmten Marken die Preise um moderate vier bis sechs Prozent anzuheben", sagte Hayek im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Am Ziel, im laufenden Jahr über 7 Mrd CHF Umsatz einzufahren, hält er fest.
Der Hörgerätehersteller Sonova kommt nicht aus den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat im Zusammenhang mit dem möglichen Insiderhandel bei Sonova ein Strafverfahren eingeleitet und Akten angefordert.
Anleger sollten den Blick an diesem Montag aber eher auf die zweite Reihe richten. Hier lancierte Meyer Burger ein Übernahmeangebot für den deutschen Solarmaschinenbauer Roth&Rau. Der Zukauf kostet insgesamt 356,6 Mio EUR, einen Gewinnbeitrag erwartet der CFO ab 2013. Mit diesem Schritt soll das Technologieportfolio entlang der Wertschöpfungskette in der Photovoltaik erweitert und die Lücke zwischen Wafer- und Modulherstellung geschlossen werden.
Indes wird Schulthess selbst zum Ziel. Die schwedische NIBE bietet den Aktionären insgesamt 60 CHF für eine Namenaktie, teils in bar und teils in eigenen Aktien. Schulthess schlossen am Freitag auf 52,85 CHF. Der Verwaltungsrat und das Management stehen dem Angebot positiv gegenüber. Verschiedene Kernaktionäre, inklusive VRP Rudolf Kägi, mit einem Kapitalanteil von insgesamt 31,13% hätten bereits individuelle Aktienkaufverträge mit NIBE unterzeichnet.
Die Elektroinstallations-Gruppe Burkhalter legte Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vor. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn lagen über dem Vorjahresniveau. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer steuerfreien Dividende von 12,00 CHF je Aktie sowie eine ausserordentliche, letzte Kapitalherabsetzung von 2,80 CHF je Titel beantragt. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 wird als "positiv" bezeichnet.
dm/ra

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