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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Donnerstag gemäss vorbörslicher Indikation schwächer eröffnen. Die Vorgaben aus den USA sind negativ: Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zur dortigen Wirtschaft hatten die wichtigsten US-Aktienindizes am Mittwoch schwach schliessen lassen. Der Fed-Chef hatte erklärt, dass der Wachstumsausblick für die USA von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt sei.
Hierzulande haben die Anleger eine regelrechte Zahlenflut zu verdauen. Mit ABB, Credit Suisse, Lonza, Roche und Syngenta haben gleich fünf Bluechips Zahlen vorgelegt. Im breiten Markt haben ausserdem Sulzer, Cytos und Mikron über den jüngsten Geschäftsverlauf berichtet. Auch in den USA geht die Berichtssaison weiter, was neben Makrodaten aus Übersee im Tagesverlauf für Impulse sorgen könnte.
Bis um 08.25 Uhr verliert der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,54% auf 6'099,61 Punkte.
CS (-2,8%) werden deutlich tiefer gestellt. Die Grossbank hat im zweiten Quartal zwar wie erwartet weniger verdient als im Vorquartal, der Reingewinn von 1'593 Mio CHF lag aber dennoch über den Konsenserwartungen. Die Zahlen seien allerdings von einem Steuereffekt und einem Gewinn aus eigener Verschuldung positiv überzeichnet, so Analysten.
UBS verlieren 0,7% und Julius Bär 0,5%. Die Privatbank sieht sich in Deutschland nach Übernahmeobjekten um und ist konkret an der BHF Bank interessiert, wie CEO Boris Collardi in der deutschen Presse sagte.
Syngenta (-1,9%) notieren ebenfalls deutlich schwächer. Der Agrochemiekonzern konnte im ersten Halbjahr die Markterwartungen an den Umsatz zwar übertreffen. Auf den Stufen EBITDA, EBIT und Reingewinn blieb das Ergebnis jedoch deutlich hinter den Konsensschätzungen zurück. Auf Konzernebene wird im laufenden Jahr ausserdem nur noch ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Händlern zufolge kommt diese Reduktion der firmeneigenen Prognosen für den Betriebsgewinn nicht überraschend, sie rechnen dennoch mit einer negativen Marktreaktion.
ABB (+1,3%) können gegen den Trend zulegen. Der Industriekonzern hat Zahlen über den Erwartungen vorgelegt und wähnt in seinen frühzyklischen Geschäftsfeldern die Talsohle durchschritten. Darauf deute das anhaltende Wachstum der Basisaufträge seit Mitte 2009 hin, so ABB. In Analystenkreisen wird das vorliegende Ergebnis als gut beurteilt. Das Unternehmen habe auf der Kostenseite grosse Fortschritte gemacht, heisst es.
Roche (+0,2%) verbuchen nach Zahlen leichte Aufschläge. Der Pharmakonzern hat die Erwartungen der Analysten für das erste Halbjahr beim Konzern- und Pharma-Umsatz leicht unterschritten, ebenfalls beim Konzerngewinn. Im Weiteren bestätigte Roche die zuletzt bei der Vorlage des Quartalsberichtes Mitte April abgegebene Guidance. Novartis geben unterdessen um 0,6% nach.
Lonza (+0,4%) gewinnen etwas stärker. Das vom Lifescienceunternehmen für das erste Semester vorgelegte Ergebnis hat die Erwartungen der Analysten erfüllt bis übertroffen, sagten Beobachter. Die bekräftigte Guidance für das Gesamtjahr habe das Sentiment gestützt, heisst es.
cc/uh

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