Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Dienstag im vorbörslichen Geschäft auf breiter Front mit deutlichen Abschlägen, was auf eine sehr schwache Eröffnung schliessen lässt. Belastet wird das Sentiment von den tiefroten Vorgaben der Wallstreet. In den USA wurden angesichts der Ängste vor der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung die Aussagen von US-Präsident Obama über zusätzliche Stimulierungsmassnahmen für die Wirtschaft mit Enttäuschung aufgenommen.
Diese seien unkonkret gewesen und würden die Sorgen der Investoren nicht mildern, hiess es dazu in Marktkreisen. Entsprechend der eingetrübten Stimmung sind auch die Aktienkurse in Japan stark gefallen. Der Nikkei büsste über 3,5% ein. Der Blick der Anlegergemeinde ist nun auf weitere Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag gerichtet. Unternehmensnews gibt es hierzulande vor allem von Unternehmen aus dem breiten Markt.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.20 Uhr 1,31% höher bei 6'205,24 Punkten.
Von den Bluechips hat am Morgen Givaudan nach der Integration von Quest 5-Jahresziele bekanntgegeben. Es wird ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5% pro Jahr angestrebt, bei einem geschätzten Marktwachstum von 2 bis 3%. Nach der erfolgreichen Integration von Quest trete das Unternehmen nun in eine neue profitable Wachstumsphase, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Eine Wachstumsstrategie solle es dem Unternehmen ermöglichen, auch in Zukunft "eine in der Industrie führende EBITDA-Marge" zu erzielen. Bis dato hatte Givaudan versprochen, bis Ende 2010 wieder eine EBITDA-Marge von 22,7% zu erreichen und somit wieder auf das Niveau zu gelangen, dass vor der Akquisition von Quest erreicht wurde. Ein vorbörslicher Kurs ist zu Givaudan nicht erhältlich.
In Analystenkreisen zeigt man sich vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der neuen mittelfristigen Zielsetzungen wenig überrascht. Die Ziele und die Aussagen werden grundsätzlich positiv beurteilt, würden sie doch die solide und nachhaltige Gewinnkraft des Unternehmens widerspiegeln.
Die grössten Verluste verzeichnen vorbörslich Transocean (-1,8%) sowie Adecco und UBS (je -1,4%).
Alle übrigen Titel geben zwischen 1,2 und 1,3% nach. Etwas im Fokus könnten nach Brokerkommentaren Swiss Life, UBS oder Geberit stehen.
cf/cc

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???