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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt wird am Dienstag gemäss den vorbörslichen Indikationen mit tieferen Notierungen in den Tag starten. Das havarierte Kernkraftwerk Fukushima ist wieder ins Bewusstsein der Anleger gerückt, sagten Beobachter. Japan hatte in der Nacht zuvor die Schwere des Unglücks auf die maximale Stufe 7 erhöht. Zudem erschütterten erneut schwere Nachbeben das Land. In Asien litten die Börsen daher unter zum Teil deutlichen Abgaben.
Am Vorabend hat der US-Aluminiumkonzern Alcoa traditionell die Berichtssaison eröffnet und bei einem Umsatzanstieg die Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet. Die Aktie wurde dennoch nachbörslich mit einem Minus von mehr als 3% abgestraft. Börsianer zeigten sich enttäuscht vom Umsatzwachstum sowie der Marge. Damit sei das Thema Ölpreisanstieg nun auch bei den Unternehmen angekommen, sagten Beobachter mit Blick auf die Margenverengung.
Um 08.25 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,67% tiefer bei 6'397,16 Punkten.
Finanzwerte werden vorbörslich am tiefsten taxiert: Swiss Re sinken um 1,1%, Credit Suisse um 0,9% und UBS um 1,0%. Letztere wurde von US-Behörden zu einer Busse von 2,5 Mio USD und einer Entschädigungszahlung von 8,25 Mio verknurrt. Die Bank habe Investoren beim Verkauf von Papieren der amerikanischen Bank Lehman Brothers falsch informiert, so die Anschuldigungen.
Auch in der Schweiz rollt die Berichtssaison an - in dieser Woche werden bei den Blue Chips Lonza, Roche, Nestlé und Syngenta mit Angaben zum ersten Jahresviertel aufwarten. Sämtliche genannte Titel büssen rund ein halbes Prozent ein.
Hierzulande legten mit Sika, Bossard, Loeb, Orell Füssli, Tamedia, Valartis und Vaudoise einige Unternehmen aus dem breiten Markt Zahlen vor, teils für das erste Quartal 2011.
So hat beispielsweise die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika mit dem publizierten Umsatz die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen, jedoch gleichzeitig vor der anspruchsvollen Situation bei den wichtigen Rohmaterialien gewarnt. Die Rohmaterialpreise würden auf die Margen drücken, da sich die höheren Materialkosten nur verzögert an den Markt weitergeben liessen, hiess es.
Das Verlagshaus Tamedia rückt mit dem Ansinnen, die Radio- und TV-Aktivitäten zu verkaufen, in den Fokus der Anleger. 2010 hat der Verlag ein Glanzresultat hingelegt.
ra/uh

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