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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Donnerstag weiter unter Druck stehen und mit deutlich tieferen Notierungen eröffnen. Weiterhin lasten die Unruhen in Libyen und insbesondere die weiter kräftig steigenden Ölpreise auf der Stimmung. Im Zusammenhang mit der unsicheren geopolitischen Lage ist der als "sicherer Hafen" geltende Schweizer Franken auf ein Allzeithoch gegenüber dem Dollar geklettert.
Auch die US-Börsen hatten am Mittwoch weiter nachgegeben, nachdem die Befürchtungen immer lauter werden, dass die weltweite Konjunktur durch stockende Öllieferungen aus dem arabischen Raum beeinträchtigt werden könnte. Negativ sind zudem die Vorgaben der asiatischen Börsen: So schloss der Nikkei-Index bereits den dritten Handelstag in Folge im Minus.
An der Schweizer Börse stehen vor allem die Transocean-Titel im Fokus, nachdem das Unternehmen nach US-Börsenschluss Zahlen vorgelegt hat. Zahlreiche Unternehmensnachrichten gibt es zudem von SPI-Titeln: So haben Allreal, die BCV, die BKW, die Bank Sarasin, Kudelski, Micronas und Sulzer vorbörslich ihre Zahlen präsentiert.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht gegen 8.25 Uhr um 0,85% tiefer bei 6'566,35 Punkten.
Transocean stehen vorbörslich 1,1% im Minus. Der Ölbohrkonzern ist im vierten Quartal nach Wertberichtigungen auf einen Teil der Flotte in die roten Zahlen gerutscht. Dazu kamen noch weitere Kosten im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
Etwas tiefer notieren auch Credit Suisse (-0,2%). Laut Medienberichten sind vier CS-Banker im US-Bundesstaat Virginia angeklagt worden. Den Bankern vorgeworfen, US-Kunden dabei geholfen zu haben, US-Steuern zu unterschlagen. Die Credit Suisse gab bekannt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Auch die Titel der UBS (-0,3%) präsentieren sich vorbörslich allerdings - wie auch die weiteren Finanzwerte - schwach. Swiss Re und ZFS notieren je 0,2% im Minus, obwohl die Analysten der Société Générale ihr Kursziel für ZFS im Anschluss an die Übernahme in Lateinamerika ihr Kursziel kräftig erhöht haben.
Weiter unter Druck stehen dürften auch zyklische Titel wie ABB (-0,2%) oder auch Holcim (-0,2%), die bereits am Vortag deutlich abgegeben hatten.
Die ex-Dividende notierten Novartis geben um 4,3% bzw 2,29 CHF nach; die Dividende beläuft sich auf 2,20 CHF. Generell dürften die defensiven Werte, wie auch die Branchenkollegin Roche (-0,2%), weniger starke Verluste verzeichnen. Etwas weniger im Minus zeigen sich auch Nestlé (-0,1%), die bereits am Mittwoch mit Kursgewinnen den SMI gestützt hatte. Synthes (unv.) zeigen sich ebenfalls freundlich.
tp/rt

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