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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Wenig verändert zum Start erwartet

Dieser Inhalt wurde am 30. April 2010 - 08:45 publiziert

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Freitag gemäss den vorbörslichen Indikationen mit wenig veränderten Kursen in den Handel starten. Am Vorabend habe die Wall Street nach einem dynamischen Auftakt im späten Handel an Kraft verloren und das dürften die europäischen Börsen zu Handelsbeginn reflektieren, hiess es im Handel. Der zuletzt stabilisierte Euro sollte das Sentiment für die hiesigen Börsenplätze stützen, hiess es weiter.
Bis um 08.28 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,06% auf 6'661,89 Punkte. Die meisten Blue Chips werden dabei wenig aussagekräftig mit Abschlägen im Bereich von 0,1 bis 0,2% angegeben.
Die Bankentitel könnten, geht es nach den Vorlagen aus Asien und den USA, ihre Gegenbewegung vom Vortag fortsetzen. In Hongkong wurde die Branchenstimmung von ICBC gestützt, die Bank hat den Gewinn im ersten Quartal um 18% gesteigert. Auch die am Morgen gezeigten Zahlen von Barclays lesen sich gut, hiess es.
Am Berichtstag steht dabei die Credit Suisse im Fokus. Die Bank hat David Mathers per Anfang Oktober zum neuen Finanzchef und damit zum Nachfolger von Renato Fassbind ernannt. Mehr Aufmerksamkeit dürfte aber die im Laufe des Vormittags beginnende Generalversammlung finden.
Die UBS kehrt, knapp ein Jahr nachdem sie ihre Aktivitäten in Brasilien verkauft hat, in das südamerikanische Land zurück: Die Bank übernimmt für rund 120 Mio CHF den Finanzdienstleister Link Investimentos.
Nach den gestrigen Quartalszahlen wurden Geberit von der Deutschen Bank mit einer Kurszielerhöhung bedacht. Gespannt darf man auch sein, ob Nobel Biocare sich etwas vom jüngsten Rückschlag erholt: In den zwei Tagen seit der Ergebnispublikation wurden die Papiere um rund 20% zurückgestuft. Bei Clariden Leu ist der zuständige Analyst jedenfalls der Meinung, dass nun genug ist. Er stufte den Titel auf Marketperform von bisher Underperform hoch.
Der SMI-Aspirant Transocean hätte kaum einen schlechteren Start an der Schweizer Börse erwischen können: Nur wenige Tage nach der Kotierung in der Schweiz sank die von dem Unternehmen vermietete Bohrinsel "Deepwater Horizon". Die Ölpest im Golf von Mexiko nimmt immer bedrohlichere Ausmasse an und die Titel kennen seither nur eine Richtung: Abwärts.
Jahreszahlen gab es am breiten Markt von ENR Russia Invest, Norinvest, Züblin und Ci Com. Im Fokus dürften auch der Flughafen Zürich nach der Ankündigung eines Sparprogramms und Forbo stehen. Bei letzterer platziert die UBS derzeit 6,3% des ausstehenden Aktienkapitals am Markt. Die Titel stammen von Grossaktionär Michael Pieper.
ra/uh

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