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FRANKFURT (awp international) - Der TecDax hat am Gründonnerstag an seine Vortagesgewinne angeknüpft. Der Auswahlindex für Technologiewerte legte 0,70 Prozent auf 923,58 Punkte zu. Gute Vorgaben der Überseebörsen gaben Auftrieb und zusätzlich kamen noch positive Impulse durch die starke Quartalsbilanz des US-Elektronikkonzerns Apple .
Dialog Semiconductor gewannen 1,82 Prozent auf 15,110 Euro. Der Schaltkreis-Hersteller gilt als einer der Zulieferer für Apple. Zudem habe das Unternehmen bekannt gegeben, einen ersten kommerziellen Anwender für seinen SmartXtend zu finden, betonte Analyst Dirk Schlamp von der DZ Bank in einem Kommentar. Er wertete die Nachricht als einen wichtigen Schritt.
Die Aktien von Roth & Rau gehörten mit plus 2,43 Prozent auf 23,400 Euro ebenfalls zu den TecDax-Favoriten. Beim Solaranlagenbauer könnte sich ein Übernahmekampf anbahnen. Der Schweizer Konkurrent Meyer Burger kommt bei der geplanten Übernahme von Roth & Rau zumindest teilweise voran. Der niederländische Roth & Rau-Grossaktionär OTB verkaufte sein 6,34-prozentiges Aktienpaket an die Schweizer. Damit steige der Anteil an dem sächsischen Unternehmen auf 17,7 Prozent, teilte Meyer Burger am Donnerstag in Baar mit. Allerdings könnte sich mit dem deutschen Solarunternehmen Rena ein Gegenspieler positionieren. Rena-Chef Jürgen Gutekunst erhöhte seinen Anteil an Roth & Rau jüngst auf mehr als zehn Prozent. Dies wurde am Mittwoch bekannt. Ein Meyer-Burger-Sprecher wollte den Schritt nicht kommentieren.
Eine Branchenstudie von Goldman Sachs sorgte bei den Papieren von Solarworld und Phoenix Solar für Kursbewegungen. Solarworld gewannen 2,22 Prozent auf 10,830 Euro hinzu, während Phoenix Solar am Index-Ende 3,16 Prozent auf 19,950 Euro nachgaben. Für Solarworld hatte Analyst Stephen Benson das Kursziel von 8,00 auf 8,20 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Er habe die Prognosen für die Solarunternehmen etwas angehoben, bleibe aber wegen des anhaltenden Kapazitätsausbaus auf allen Stufen der Wertschöpfungskette im Sektor vorsichtig. Er rechne weiterhin mit durchschnittlichen Verkaufspreisen unter den mittleren Marktschätzungen. Das Kursziel gelte aufgrund der politischen Unsicherheiten sowie der schwer berechenbaren Nachfrageentwicklung in wichtigen Märkten nur auf Sechsmonatssicht.
Das Kursziel für Phoenix Solar senkte der Experte derweil von 29,00 auf 26,00 Euro, behielt seine Kaufempfehlung aber bei. Er habe die Prognosen für das Solarunternehmen nach den schwachen Zahlen für 2010 reduziert, schrieb der Experte. Wegen der schwachen Nachfrage habe Phoenix Solar die Unternehmensprognosen im Schlussquartal verfehlt.
rum/ck

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