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AKTIEN TECDAX: Gewinne - Freenet überzeugt zum Jahresauftakt

FRANKFURT (awp international) - Inmitten der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison hat der TecDax am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen an seine Serie von zuletzt drei Handelstagen ohne Verluste angeknüpft. Im späten Vormittagshandel stieg der Technologiewerte-Index um 0,59 Prozent auf 935,87 Punkte und lag damit auf Augenhöhe mit dem deutschen Leitindex Dax .
Kräftig um 4,19 Prozent auf 9,023 Euro aufwärts ging es bei den Papieren von Freenet . Dank des höheren Datengeschäfts mit Smartphone-Nutzern konnte der Mobilfunkanbieter den monatlichen Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde von 22,80 Euro auf 23,30 Euro steigern. Laut Händlern ist der Jahresauftakt damit besser ausgefallen als erwartet. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und das operative Ergebnis seien höher als geschätzt, so die Einschätzung eines Händlers. Besonders positiv hob er den "starken Free Cashflow" hervor. Papiere des Konkurrenten Drillisch profitierten derweil auch davon und konnten ähnlich stark zulegen wie die Freenet-Titel.
Um 1,20 Prozent auf 4,716 Euro nach oben ging es ferner auch bei den Singulus-Titeln . Der Verlust des Spezialmaschinenbauers war im ersten Quartal niedriger als befürchtet ausgefallen. Händler lobten diese Entwicklung. Auch der Auftragseingang sei besser als erwartet ausgefallen, hiess es.
Nordex legten 1,87 Prozent auf 6,438 Euro zu, obwohl der Windkraftanlagenbauer im ersten Quartal wie die gesamte Branche unter der anhaltenden Nachfrageschwäche und einem hohen Preisdruck gelitten hat. Nach einem Verlust zum Jahresauftakt äusserte sich Vorstandschef Thomas Richterich zuversichtlich, dass es nun vor Quartal zu Quartal besser wird. Das Unternehmen hatte zudem den Erhalt eines Grossauftrags zum Bau eines Windfeldes in Schweden vermeldet.
Schwache Zahlen gab es derweil von Phoenix Solar , worauf die Papiere als Schlusslicht im TecDax um 1,59 Prozent auf 18,625 Euro abrutschten. Das Photovoltaik-Unternehmen ist angesichts einer abflauenden Nachfrage zum Jahresauftakt tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerutscht./tih/ag

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