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FRANKFURT (awp international) - In einem schwachen Marktumfeld hat der TecDax am Dienstag Verluste verzeichnet. Am späten Vormittag gab der Auswahlindex für Technologiewerte um 0,82 Prozent auf 769,39 Punkte nach. Negative Vorgaben aus Asien und den USA hätten für eine insgesamt trübe Stimmung gesorgt, sagten Händler.
Fast alle der dreissig Indexwerte notierten im Minus. Einer der wenigen Lichtblicke waren die Papiere von Jenoptik , die nach einer Prognoseanhebung der Favorit der Anleger waren und 1,82 Prozent auf 4,633 Euro gewannen. Der Technologiekonzern profitierte von der Nachfragebelebung in der Halbleiter- und Autobranche. Zudem erhöhte er nach einem starken ersten Halbjahr die Prognosen für das Gesamtjahr. Die neuen Ziele für den Umsatz und den operativen Gewinn hätten positiv überrascht, sagte ein Börsianer. Ferner habe das Unternehmen starke Zahlen geliefert und beim Gewinn vor Zinsen und Steuern leicht über seinen Schätzungen gelegen, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank.
Dahinter folgten die Aktien von Manz Automation mit einem Plus von 1,39 Prozent auf 58,30 Euro. Der auf die LCD- und Solarindustrie spezialisierte Maschinenbauer hatte im zweiten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Angesichts eines hohen Auftragsbestands erhöhte Manz zudem die Umsatzprognose für 2010. Ferner verzeichnet das Unternehmen ein reges Interesse an seiner neu angekündigten Dünnschicht-Produktionslinie in Kooperation mit Würth. "Es ist noch keine Linie verkauft, aber wir führen positive Gespräche, es gibt ein grosses Interesse", sagte Manz-Finanzvorstand Martin Hipp der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.
Zu den grössten Verlierern hingegen zählten die Anteilsscheine von Qiagen . Sie sanken um 1,59 Prozent auf 14,555 Euro. Eine schwächere operative Entwicklung im zweiten Quartal belastete die Papiere. Daniel Wendorff, Experte der Commerzbank, sah das bereinigte Ergebnis je Aktie zwar über den Markterwartungen und auf dem Niveau seiner Prognose. Die Risiken nähmen jedoch zu. So sei die Bestätigung des Jahresziels zwar eindeutig positiv. Es sei allerdings gefährdet, sollte die Situation in den USA mit sinkenden Patientenzahlen anhalten./la/ag

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