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AKTIEN TECDAX/Leichte Gewinne - Fördermittel treiben Evotec

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 11:20 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Wie der freundliche Gesamtmarkt hat am Mittwoch auch der TecDax leicht zulegen können. Am späten Vormittag stieg das Börsenbarometer für Technologiewerte um 0,55 Prozent auf 783,78 Zähler.
Evotec gehörten mit plus 1,85 Prozent auf 2,20 Euro zu den besseren Werten im Index. Das Hamburger Biotechunternehmen erhält bis zu 2,5 Millionen Euro Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Damit stärke das Ministerium das Forschungs- und Entwicklungsprogramm von Evotec und die Aktivitäten innerhalb des Neu2-Konsortiums, teilte Evotec mit. "Der positive Stimmungstrend hält an", sagte ein Börsianer. Den nächsten charttechnischen Widerstand sieht er bei 2,23 Euro.
Aktien von SMA Solar gewannen sogar 3,55 Prozent auf 81,35 Euro und näherte sich damit wieder ihrem zu Wochenbeginn markierten Rekordhoch von 80,78 Euro. Nach zuletzt mehreren positiven Studien folgte auch die LBBW mit einer Kaufempfehlung für die Papiere des Herstellers von Solar-Wechselrichtern. Analystin Anja-Katharina Bohlen hob ihr Votum von "Hold" auf "Buy" und stockte das Kursziel von 68 auf 99 Euro auf. Sie rechnet nun für 2010 mit einem Marktanteil von 48 Prozent anstelle bisher kalkulierter 42 Prozent - mit entsprechend positivem Einfluss auf Umsatz- und Gewinnprognosen. Ihre Gewinnschätzungen je Aktie erhöhte sie für 2010 um 31 Prozent und für 2011 um 27 Prozent. Bohlen sieht SMA sehr stark positioniert und lobte insbesondere die hohe Flexibilität auf der Produkt- und Kostenseite.
Ganz oben setzten sich auch die Aktien von Smartrac und Drägerwerk fest. Bereits vortags hatte eine erfolgreiche Kapitalerhöhung die Aktien des Funktechnik-Anbieters Smartrac auf den ersten Platz im TecDax gehievt. Nun bauten sie ihre Gewinne als abermals bester Wert um weitere 3,94 Prozent auf 17,15 Euro aus. Die Aktie des Medizin- und Sicherheitskonzerns Drägerwerk hatte am Dienstag nach einem Pressebericht, dem zufolge das Unternehmen die Bedingungen festgezurrt hat, zu denen es den 25-Prozent-Anteil von Siemens an seiner Medizinsparte zurückkaufen, fest geschlossen. Zuletzt verteuerte sich um weitere 2,30 Prozent auf 30,19 Euro.
gl/rum

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