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TOKIO (awp international) - Die anhaltende Sorge über das Ausmass der nuklearen Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima Eins und die Folgen der Naturkatastrophe haben auch am Dienstag die Kurse an der Tokioter Börse belastet. Allerdings konnte der Nikkei 225 seine frühen Verluste bis zuletzt deutlich reduzieren. Der japanische Leitindex schloss 0,21 Prozent tiefer bei 9.459,08 Punkten. Der breiter gefasste Topix gab um 0,89 Prozent auf 850,21 Punkte nach.
Laut Händlern hatten Käufe am Terminmarkt die Kurse kurzfristig gestützt, nachdem der Markt zuvor schon deutlicher abgerutscht war. Allerdings könne dies den Risikoappetit der Anleger nicht zurückbringen, betonte ein Börsianer. Dazu fehle es an Fortschritten in der Atom-Ruine von Fukushima. Die Lage bleibe "unvorhersehbar", sagte der japanische Ministerpräsident Naoto Kan am Dienstag. Derweil wurde weiter versucht, radioaktiv verseuchtes Wasser aus den Turbinengebäuden der Reaktoren 1 bis 3 abzupumpen. Im Boden um das Kraftwerk war zudem hochgiftiges Plutonium entdeckt worden.
Für Aufsehen sorgten weiterhin die Aktien des AKW-Betreibers Tepco, die am Dienstag wegen eines massiven Überhangs von Verkaufsaufträgen nicht gehandelt werden konnten. Zuvor hiess es in Medienberichten, dass die japanische Regierung über eine Verstaatlichung des Versorgers nachdenkt. Aus der Branche büssten Kansai Electric Power im Zuge dessen mehr als 4 Prozent ein. Im Blickfeld standen aber auch die Papiere von Mizuho Financial , die um rund 6 Prozent auf 140 Yen absackten. Japanische Finanzbehörden hatten zuvor angekündigt, dass sie die Bank wegen eines jüngsten Computerfehlers einer Inspektion unterziehen werden. Chemi-Con Corp schnellten dagegen nach einer optimistischen Analystenstimme um mehr als 13 Prozent auf 391 Yen hoch./tih/rum

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