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TOKIO (awp international) - Der Aufruhr im Nahen Osten hat am Mittwoch die Kurse an der Tokioter Börse weiter belastet. Laut Händlern zogen sich Anleger weiter aus riskanteren Anlagen zurück, nachdem die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Libyen den Ölpreis nahe an ein 30-Monats-Hoch trieben. Das schürte Sorgen um eine Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums. Zudem habe ein stärkerer Yen die Kurse belastet. Der Nikkei-225-Index knüpfte mit einem Minus von 0,80 Prozent an seine kräftigen Verluste vom Vortag an und schloss bei 10.579,10 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um weitere 1,03 Prozent auf 946,88 Punkte nach.
"Wenn die Ölpreise die Inflation in die Höhe treiben, kann dies die Erholung der Weltwirtschaft ernsthaft gefährden", sagte ein Börsianer. Dies könne zwar die Stimmung am Aktienmarkt längerfristig eintrüben, doch dafür sei es jedoch noch viel zu früh, so der Marktteilnehmer. Exportwerte tauchten wegen des steigenden Yen und der Sorge um das Wirtschaftswachstum unter den grössten Verlierern auf. Sony-Titel etwa verloren 1,91 Prozent auf 2.977 Yen und Papiere des Baumaschinenherstellers Komatsu gaben um 1,76 Prozent auf 2.450 Yen nach. Auch die vortags schon schwachen Toyota-Aktien büssten 1,71 Prozent auf 3.740 Yen ein./tih/rum

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