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Zürich (awp) - ABB Namen sind am Donnerstag nach Publikation der Jahreszahlen mit tieferen Kursen in den Tag gestartet und haben diese im Verlauf des Vormittags noch ausgebaut. Die Gewinnzahlen lagen leicht unter den Erwartungen der Analysten, bargen aber nach dem bereits im Januar erfolgten Trading-Update keine grossen Überraschungen. Als belastend wird indes der anhaltende Preisdruck in vielen von ABB bearbeiteten Märkten erwähnt.
Bis um 10.45 Uhr sinken ABB Namen um 2,1% auf 22,69 CHF, das Tagestief lag bisher bei 22,52 CHF. Der Gesamtmarkt (SMI) steht dank einer starken Nestlé-Aktie lediglich 0,24% tiefer.
Das Betriebsergebnis lag auch ohne Sonderposten unter den Erwartungen, resümiert die Bank Vontobel in einer ersten Stellungnahme. Sowohl die ausgewiesenen als auch die bereinigten Margen seien in allen Divisionen schwächer gewesen. Insgesamt sei die Qualität des Ergebnisses "enttäuschend".
Alfred Glaser von Cheuvreux ist teilweise gleicher Meinung. Insbesondere der EBIT sei deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dies sei vor allem durch die Margenentwicklung im Bereich Low-Voltage Products verschuldet. Die EBIT-Marge in diesem Bereich fiel auf 15,8 von 20,6%.
Weniger pessimistisch äussert sich ZKB-Analyst Richard Frei. Das Ergebnis habe insgesamt den Erwartungen entsprochen, schreibt er. Die anvisierten Kosteneinsparungen für 2011 von über 1 Mrd USD lägen zudem über seinen Erwartungen.
ABB zufolge wird der Preisdruck in einigen Segmenten anhalten. Die Aussagen "Energieanlagensektor mit Preisdruck auf Lieferanten" und "EM-Anbieter dehnen Aktivitäten über lokalen Märkte aus" sind im Urteil der Bank Vontobel "nicht besonders anregend".
Die von ABB geplanten zusätzlichen Kostensenkungen von 1 Mrd USD deuteten daher darauf hin, dass das Unternehmen wegen der Konkurrenz Probleme bei der Margensicherung habe, so die Bank Vontobel.
Ähnlich tönt es auch bei Wegelin: Ein möglicher Unsicherheitsfaktor bleibe der Kostendruck (Marge), welcher durch weitere Effizienzmassnahmen zumindest teilweise kompensiert werden sollte.
Auch die Experten von Unicredit setzen hinter der weiteren Preisentwicklung ein Fragezeichen. Das Management habe zwar die eigenen Prognosen für eine Erholung der Nachfrage nach Energie- und Automationslösungen in den entwickelten Märkten bekräftigt. Der Preisdruck dürfte aber ihrer Meinung nach auch 2011 und darüber hinaus anhalten. Dies sei denn auch die grösste Sorge, vor allem im Hinblick auf die steigenden Rohstoffkosten, so James Stettler von Unicredit.
UBS-Analystin Christel Monot geht davon aus, dass sich die Situation beim Preisdruck stabilisieren und verbessern wird, was ihrer Meinung nach zu einer besseren Nachfrage führen dürfte.
ra/gab/are

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