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Zürich (awp) - Die Aktien von ABB legen am Mittwoch im Anschluss an die Publikation der Erstquartalszahlen in einem leicht negativen Gesamtmarkt klar zu. Das am Morgen vorgelegte Ergebnis für das erste Quartal hat die Erwartungen vor allem bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen, wogegen die prognostizierten Gewinnziffern wegen höher als erwartet ausgefallener Kosten für die Baldor-Übernahme nicht ganz erreicht wurden. Insgesamt wird das Ergebnis von den Analysten mehrheitlich positiv gewürdigt.
Bis um 09.35 Uhr legen ABB 0,30 CHF oder 1,3% auf 22,86 CHF zu (Tageshoch 23,00 CHF zur Eröffnung). Gehandelt sind bis anhin knapp 2,5 Mio Aktien oder gut ein Drittel des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens der vergangenen Wochen. Der Gesamtmarkt (SMI) verzeichnet derzeit ein Minus von 0,28%.
Das Ergebnis sei solid und der Auftragseingang gar stark ausgefallen, Schwachpunkte habe es nur kleinere gegeben, so das Fazit einer Ersteinschätzung der Bank Vontobel. Ausser für die Division Energietechnikprodukte seien sowohl der Bestellungseingang als auch die Entwicklung der Margen ermutigend ausgefallen. Der Preisdruck in der Division Power Products bleibe ein Thema.
Auch die UBS zeigt sich mit dem von ABB gezeigten grundsätzlich zufrieden. Dank des Bereichs Automation sei der Bestellungseingang 9% höher ausgefallen als erwartet, heisst es bei der Grossbank in einem Kommentar. Wäre der Grossauftrag über 900 Mio USD aus Indien noch im ersten Quartal verbucht worden, hätte der Bestellungseingang die Erwartungen gar um 20% übertroffen. Die UBS hebt zudem den "soliden" Ausblick hervor. Dieser lese sich gut, wobei sich ABB für den Energiebereich und das Industriegeschäft optimistisch zeige und die Preise sich offenbar in vielen Sektoren stabilisiert hätten. Auch die Credit Suisse erwähnt den Ausblick als positive Nachricht.
Die Analysten von Jefferies streichen ebenfalls den Bestellungseingang als "Highlight" hervor, zeigen sich aber auch vom Umsatz positiv überrascht. Als leichte Enttäuschung bezeichnet Jefferies dagegen die Profitabilität.
Morgan Stanley spricht in einem Kommentar mit Blick auf den Bestellungseingang von einem "ersten Eindruck der Bewunderung". Die Gewinnmargen seien aber schwächer ausgefallen als gedacht, wofür vor allem die Division Power Products verantwortlich sei.
cf/uh

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