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Zürich (awp) - Die Aktien der Actelion Ltd haben am Donnerstag im Laufe des Morgens ihre frühen Gewinne hergegeben und notieren nun deutlich im Minus. Das Pharma-Unternehmen konnte im Geschäftsjahr 2009 zwar mit dem Umsatz und Cash-EBIT den Markterwartungen gerecht werden, beim EBIT und Reingewinn blieb das Ergebnis allerdings klar hinter den Konsensschätzungen zurück. Für 2010 wird ein Wachstum beim Gesamtnettoumsatz in Lokalwährungen (LW) von über 10% in Aussicht gestellt. Der Cash-EBIT soll in LW überproportional um nahezu 20% wachsen. Von Analysten-Seite wird das Ergebnis als im Rahmen der Erwartungen liegend bezeichnet und die Prognosen für 2010 teilweise als konservativ angesehen.
Bis um 11.15 Uhr haben die Actelion-Titel ihre frühen Aufschläge vollständig Preis gegeben und sinken um 1,1% auf 52,60 CHF. Der bisherigen Höchstkurs liegt bei 53,85 CHF, der Tiefstand bei 51,95 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SMI, gewinnt indes 0,7%.
Actelion habe mit der ausgewiesenen Umsatzentwicklung die Erwartungen des Marktes erfüllen können, heisst es bei der ZKB. Erfreulich sei, dass alle vertriebenen Medikamente wie Tracleer, Zavesca und Ventavis mit ihrem Umsatzwachstum zu dieser guten Entwicklung beigetragen haben. Die Finanzergebnisse hätten insgesamt den Erwartungen entsprochen, schreiben auch die Analysten der Banken Vontobel oder Helvea.
Allerdings fiel der Betriebsgewinn hinter den Prognosen der Experten zurück, was sie auf den Anstieg in der Forschung und Entwicklung, im Vertrieb und auf die Strafzahlung von 93,7 Mio CHF an Asahi Kasei zurückführen.
Kritisch äussern sich auch die Beobachter von Wegelin: "Auf den ersten Blick sind Enttäuschungen bei den erreichten Eckwerten auszumachen, denn diverse Vorgaben wurden klar verpasst." Es könne nicht schön geredet, dass die hochgesteckten Erwartungen des Marktes verfehlt worden seien.
Den Ausblick hält die ZKB für "erfreulich und solide". Dies insbesondere, da das Unternehmen dazu neige, anfangs Jahr erste vorsichtige Ausblicke zu geben und diese im Laufe des Jahres zu erhöhen. Konservativ ist die Umsatzprognose dagegen für Vontobel, die Prognose für den Cash-EBIT halten die Analysten dagegen für hoch.
Erfreulich sei auch, dass es in der Pipeline keine Veränderungen und auch keine nennenswerten Verzögerungen gebe, heisst es bei der ZKB. Auch die Analysten von Helvea weisen darauf hin, dass die klinische Pipeline an Stärke gewonnen habe und dem Unternehmen erlauben sollte, ihre Franchise in PHA auch nach dem Patent-Ablauf von Tracleer in 2015 zu verteidigen. Zudem würde die Pipeline Actelion ermöglichen, sich in verschiedenen neuen therapeutischen Gebieten zu engagieren.
Auch Wegelin findet lobenswerte Punkte. So heisst es, Actelion sei ein Wachstumsunternehmen, wie die Projektionen unschwer erkennen liessen. Ausserdem seien die Forschungsdaten für Tracleer zur Behandlung von Lungenfibrose sowie dem Schlafmedikament Almorexant weitaus wichtiger als die Quartalsaufstellung der Eckwerte. So werde beispielsweise bei der zusätzlichen Anwendung von Tracleer von Experten ein Umsatzzustupf von 1 Mrd CHF erwartet, während das neuartige Schlafmedikament revolutionär sein werde und die Abhängigkeit zu Tracleer verringern würde.
"Wir gehen nicht davon aus, dass wir unsere Erwartungen wesentlich ändern werden", schreiben die Vontobel-Analysten. Das "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 80 CHF werde bestätigt. Ebenso bestätigen die Experten von Helvea ihre Empfehlung mit "Buy" und das Kursziel mit 86 CHF. Die ZKB bewertet den Titel mit "Marktgewichten".
ch/ps

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