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Zürich (awp) - Die Aktien der Feintool International Holding AG notieren im Handel vom Montag deutlich höher. Grund ist ein Übernahmeangebot zu 350 CHF je Aktie, das der Grossaktionär Michael Pieper bzw. seine Beteiligungsgesellschaft Artemis am Montag lanciert hat. Pieper hält gemäss eigenen Angaben bereits eine Beteiligung von 33% und ist damit grösster Aktionär. Er will mit dem Angebot "klare Mehrheitsverhältnisse für eine effiziente Führung und strategische Ausrichtung" schaffen, wie er mitteilte.
Die Aktie notiert um 10.20 Uhr mit 349,75 CHF (+11,0%) mehr oder weniger auf dem Angebotspreis. Gehandelt sind bereits 1'552 Aktien, dies bei einem Tages-Durchschnitt in den letzten Wochen von 328 Stück.
Neben Pieper gibt es einen zweiten Grossaktionär bei Feintool. Und zwar hält Firmengründer Fritz Bösch laut Aktienführer knapp 30%, Geocent hält ausserdem gut 9% am Lysser Unternehmen.
Mit den "klaren Verhältnissen" spricht Pieper vermutlich die derzeitige Aktionärsstruktur mit zwei Grossaktionären an. Pieper und Bösch dürften wohl über die Ausrichtung von Feintool nicht immer gleicher Meinung sein, meint etwa die ZKB in einem Kommentar. Sie erachtet den Zeitpunkt für das Angebot als geschickt gewählt. Feintool habe sich in den letzten zwei Jahren stark fokussiert und stehe nun deutlich besser da als noch in der Krise. Die Gesellschaft dürfte auch weiterhin vom starken Automarkt profitieren.
Momentan, so die ZKB weiter, seien allerdings keine genauen Angaben verfügbar, was Pieper mit Feintool beabsichtige. "Strategisch sowie operativ sehen wir im Moment keine Vorteile für Feintool bei einer Übernahme. Der Preis von 350 CHF ist aus unserer Sicht aber durchaus attraktiv", so die Analysten der Bank.
Sehr positiv äussert sich auch die Bank Vontobel zum Angebot. Die Übernahme von Feintool durch ihren grössten Aktionär wäre angesichts des sehr geringen Streubesitzes und der äusserst geringen Liquidität der Aktie eine gute Lösung für alle Aktionäre, einschliesslich der Minderheitsaktionäre, meinen die Analysten der Privatbank, zudem sei der Kaufpreis attraktiv. Sie empfehlen den Aktionären, ihre Aktien anzudienen.
uh/rt

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