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Zürich (awp) - Die Aktien von Givaudan werden am Dienstag in einem negativen Gesamtmarkt nach einer zunächst positiven Eröffnungsphase unterdurchschnittlich zurückgenommen. Damit zählen die Titel zu den stärksten Werten unter den SMI/SLI-Titeln. Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat nach der Integration von Quest seine Strategie überarbeitet und sich 5-Jahres-Ziele gesetzt. Nun wird ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5% pro Jahr angestrebt, bei einem geschätzten Marktwachstum von 2 bis 3%. Analysten beurteilen die Ziele als positiv, als Wermutstropfen werden allenfalls die Restrukturierungskosten genannt.
Bis um 09.40 Uhr sinken die Givaudan-Titel um 0,2% auf 951,50 CHF, bei einem bisherigen Höchstkurs von 959,50 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, verliert indes 1,1%.
Die Ziele und die Aussagen seien grundsätzlich positiv und würden die solide und nachhaltige Gewinnkraft des Unternehmens widerspiegeln, heisst es am Markt. "Dies sind insgesamt überzeugende mittelfristige Ziele von Givaudan", schreiben beispielsweise die Experten der ZKB.
Die Beobachter der Privatbank Wegelin bezeichnen die Wachstumsziele als ambitioniert. Für die Analysten der ZKB entspricht das prognostizierte Umsatzwachstum "ziemlich genau" ihren Schätzungen.
Das Ziel einer in der Industrie führenden EBITDA-Marge wird von den Experten ebenfalls als erfreulich gewertet. Allerdings schreibt die ZKB, es wäre attraktiver gewesen, eine konkrete EBITDA-Marge zu nennen, auch um zu zeigen, dass weiteres Potenzial bestehe.
Auf wenig Begeisterung stossen am Markt einzig die grösstenteils im laufenden Jahr zu verbuchenden Restrukturierungskosten im Umfang von 75 Mio CHF. "Für das Jahr 2010 führen die Restrukturierungskosten vermutlich zu einer Reduktion unserer Schätzung für den rapportierten Gewinn pro Aktie, nicht den bereinigten", schreiben denn auch die Analysten der ZKB.
Das Ziel für den freien Cash Flow Yield sowie die Dividenden/Aktienrückkäufe sei sehr attraktiv und mache Givaudan, neben dem glaubhaften Top-Line Wachstum, auch wieder zu einer Value-Story, fassen die ZKB-Analysten ihre Einschätzung zusammen. Entsprechend wird die Einstufung der Titel mit "Übergewichten" bestätigt.
ch/cc

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