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Zürich (awp) - Die Aktien von Komax verlieren am Dienstag in einem leicht freundlichen Gesamtmarkt. Marktbeobachter führend die Abgaben vor allem auf Gewinnrealisationen zurück nach dem deutlichen Kursanstieg in den vergangenen Monaten. Diese seien durch das etwas durchzogene Ergebnis und den verhaltenen Ausblick ausgelöst worden, hiess es weiter.
Bis um 12.25 Uhr verlieren die Komax-Aktien um 3,9% auf 110,50 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, steigt um 0,3%. Innerhalb Jahresfrist legte die Komax-Aktie um gut 40% zu; seit Jahresanfang steht der Titel um rund 10% höher, allerdings unter dem Jahres/52-Wochenhoch von 121,90 CHF von Mitte Februar.
Analysten beurteilen Komax etwas unterschiedlich. "Der Turnaround (...) scheint geglückt", schreiben die Experten der St. Galler Privatbank Wegelin. Die eingeleiteten Massnahmen, aber auch die globale Konjunkturerhöhung - insbesondere in der Sparte Wire - zeigten Wirkung. Der dennoch etwas unter den Erwartungen ausgefallene Zahlensatz und der eher zurückhaltende Ausblick (Wire) könnten nach den Kursavancen der letzten Monate aber für etwas Abgabedruck sorgen.
Wegelin empfiehlt Anlegern, Kursrückgänge für ein Engagement zu nutzen, denn die längerfristigen Pro-Argumente seien nach wie vor intakt. Längerfristig sprächen u.a. die gute geografische und produktspezifische Diversifikation, die Expansion im Solarbereich, der Trend zu Hybrid- und Stromfahrzeugen mit komplizierteren Kabelbäumen und die wieder solide Bilanz für die Titel.
Eine Spur kritischer gibt sich die Bank Vontobel. Der Konzern-EBIT habe die Erwartungen nur dank der Sparte Wire erreicht, während die anderen beiden Geschäftsbereiche Solar und Medtech überhaupt nicht überzeugt hätten, kommentiert Fabian Häcki. Trotz der optimistischen mittelfristigen Prognose eines EBIT-Wachstums um 7% für Solar sei der Ausblick für das erste Halbjahr "vorsichtig und vage". "Eine nachhaltige Wende bleibt ungewiss, da die strukturellen Bedingungen trotz der Umstrukturierungsmassnahmen weitgehend unverändert bleiben", so Häcki weiter. Er sei von der bisherigen "Buy"-Empfehlung (Kursziel: 135 CHF) nicht mehr überzeugt und werde sowohl das Kursziel als auch das Rating überprüfen.
Etwas wohlwollender kommentiert Richard Frei von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) die Komax-Zahlen. "Das Ergebnis lag beim EBIT im Rahmen der Erwartungen, beim Reingewinn bedingt durch das Finanzergebnis, etwas unter den Schätzungen." Der Ausblick sei intakt, besonders die Division Solar werde nach dem Abschluss der Reorganisation des Dünnfilmgeschäfts wieder positiv zum EBIT beitragen. Einzig bei Medtech sei nach wie vor ungewiss, wann die Gewinnschwelle erreicht werden könne. Die ZKB stuft die Komax-Titel mit "Übergewichten" ein.
rt/uh

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