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Zürich (awp) - Die Aktien der Meyer Burger profitieren nach der Havarie im japanischen AKW Fukushima deutlich von der neu entfachten Debatte um Atomkraftwerke. Innerhalb der drei Tage seit dem Erdbeben in Japan legten die Titel des in der Solarindustrie tätigen Konzerns gute 10% zu. Das Unternehmen gilt als Equipmentlieferant für die kristalline Solarindustrie gut aufgestellt, um von einem forcierten Ausbau alternativer Energiequellen zu profitieren.
Die Papiere der Meyer Burger gewinnen gegen 10.40 Uhr 4,7% auf 32,20 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, verliert derweil 0,02%.
Zuvor hatten die Papiere der Meyer Burger jedoch deutlich Federn gelassen und in den drei Handelstagen vor dem Erdbeben über 10% verloren. Unter dem Strich notieren die Papiere somit in etwa auf dem Niveau von vor einer Woche, wo die Titel am Dienstag bereits einmal auf 32,40 CHF schlossen.
Auch Edisun Power profitieren vor der wiedererwachten Skepsis gegenüber der Atomkraft, die Titel haben in den letzten Tagen bei massiv erhöhten Volumen teilweise bis zu 60% zugelegt. Im Gegensatz zu Meyer Burger kommt es jedoch am Mittwoch nach den massiven Kursavancen der letzten beiden Tage zu Gewinnmitnahmen, so dass die Papiere 26,0% verlieren und zum Berichtszeitpunkt bei 58,50 CHF notieren.
dl/ps

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