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Zürich (awp) - Die Aktien der Micronas Semiconductor Holding befinden sich am Donnerstag nach Vorlage der Jahreszahlen 2010 auf Sinkflug. Die Halbleiterherstellerin schaffte zwar nach vier verlustreichen Jahren 2010 wieder den Weg in die Gewinnzone zurück; im letzten Jahresviertel resultierte aber - von den Analysten nicht erwartet - ein Verlust. Auch der Ausblick hätte nach dem Geschmack der Investoren etwas zuversichtlicher sein können.
Micronas Namen büssen bis um 10.10 Uhr 11,2% auf 12,35 CHF ein; das Tagestief lag bei 12 CHF. Bis dato wurden gut 260'000 Papiere gehandelt, was bereits mehr als das übliche Tagesvolumens darstellt. Der Gesamtmarkt SPI notiert zum Berichtszeitpunkt 0,54% tiefer.
Allerdings gilt es gemäss Marktbeobachtern auch zu bedenken, dass die Micronas-Aktie nach der guten Performance im vergangen Jahr nicht mehr günstig bewertet ist. Der Wert der Papiere habe sich in den letzten sechs Monaten fast verdreifacht.
Micronas wies im vierten Quartal 2010 einen Verlust von 8,2 Mio CHF aus, während Analysten im Durchschnitt von einem Gewinn in Höhe von 3,6 Mio CHF ausgegangen waren. Die Experten schreiben die Differenz dem schwachen Finanzergebnis zu; so hätten Währungseffekte aus der Dekonsolidierung von Tochtergesellschaften zu einer Belastung von etwa 14 Mio CHF geführt.
Operativ habe Micronas aber klar besser als erwartet gearbeitet, insbesondere die Sparte Automotive, stellt ZKB-Analyst Andreas Müller fest. Er führt das auf den besser als erwarteten Umsatz und die daraus resultierende hohe Auslastung der Anlagen zurück.
Im ersten Halbjahr 2011 rechnet Micronas mit einem Umsatz von 85 Mio CHF und einer EBIT-Marge von 10%. Zum Vergleich: 2010 lag die entsprechende Marge bei 13,7%. Vontobel-Analyst Michael Foeth hätte den auch einen zuversichtlicheren Ausblick von Micronas erwartet, schreibt dieser in einer Stellungnahme. "Der Ausblick für das 1H11 mit einem Nullwachstum bei Automotive ist etwas verhalten", stellt auch ZKB-Analyst Müller fest.
ra/rt

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