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Zürich (awp) - Die Titel des Dentalimplantate-Herstellers Nobel Biocare zeigen sich am Donnerstagmorgen fester. Die meisten Analysten geben sich jedoch weniger optimistisch als die Anleger und sprechen von schwachen Zahlen und einem unkonkreten Ausblick. Positiv aus Expertensicht ist hingegen, dass eine langsame Erholung aus den präsentierten Zahlen ablesbar ist. Marktbeobachter verweisen zudem auf die deutlichen Verluste (-4,7%) am Vortag und machen am Handelstag eine Gegenreaktion aus. Nobel Biocare hatte im Sog der Zahlen des Konkurrenten Straumann nachgegeben.
Gegen 9.35 Uhr gewinnen die Titel um 2,4% auf 18,97 CHF. Bislang wurden 333'000 Aktien gehandelt. Das durchschnittliche Volumen der vergangenen Tage liegt bei 1,5 Mio Stück. Der Gesamtmarkt (SPI) gewinnt derweil um 0,37%.
Aus Sicht der Credit-Suisse-Analysten sehen die Quartalszahlen nicht vielversprechend aus. Allerdings deutete das Ergebnis auf eine langsame Erholung hin, was Hoffnung aufkommen lasse. Die Ernennung des neuen CEO ab Mai sollte zudem für neuen Wind sorgen, so die CS.
Morgan Stanley hebt auf das Umsatzwachstum ab, das von der Konjunkturerholung getragen sei. Dies sollte dem Aktienkurs Auftrieb geben. Allerdings bleiben die Analysten langfristig wegen Billigimplantaten zurückhaltend.
Analystin Sibylle Bischofberger von der ZKB wertet die Entwicklung in Nordamerika als stark, der Rest hingegen habe enttäuscht. Die Quartalszahlen hätten insgesamt auf allen Ebenen unter den Erwartungen gelegen, was enttäuschend sei. Dabei habe die Japan-Katastrophe belastet, aber auch ohne diese wären die Erwartungen auf der Bottom-line nicht erreicht worden, so die Expertin. Der Ausblick bleibe unkonkret und unverändert.
Die Marktbeobachter von Wegelin schreiben von "Zahlenkaries beim Dentalkonzern". Nobel Biocare scheine von einer Rückgewinnung von Marktanteilen einmal mehr weit entfernt zu sein und die Anleger müssten dies zum wiederholten Mal zähneknirschend hinnehmen. Immerhin scheine sich eine Erholung im zweitwichtigsten Markt Nordamerika abzeichnen.
Die ZKB stuft die Titel mit "Marktgewichten" ein, Morgan Stanley bestätigt ebenso wie die CS "Underweight" und Vontobel stuft die Aktie weiterhin mit "Reduce" ein.
ps/ra

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