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Zürich (awp) - Die Aktien der Novartis AG behaupten sich am Donnerstagmorgen in einem leicht schwächeren Gesamtmarkt als einziger Titel im SMI/SLI im Plus. Der Pharmakonzern hat vorbörslich seine Zahlen zum zweiten Quartal ausgewiesen und damit die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Als Folge der guten Performance im ersten Semester erhöhte der Pharma-Riese seine Umsatzprognose auf Konzernebene. Von Analystenseite erntet der Zahlenausweis Lob.
Bis um 9.55 Uhr steigen Novartis um 1,3% auf 54,45 CHF, der bisherige Höchstkurs liegt bei 54,55 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SMI, verliert um -0,2%.
"Ein sehr gutes Ergebnis", kommentiert die ZKB. Die Zahlen hätten die ohnehin schon hohen Erwartungen auf Umsatz- und Gewinnebene übertroffen. Auch die Experten der Bank Wegelin sprechen von einem "durch und durch soliden Ausweis". Neben den Zahlen sorge auch die Erhöhung der Wachstumsprognose - obwohl teilweise erwartet - und die Aussicht auf eine weitere Margensteigerung für Freude.
Etwas weniger euphorisch äussern sich die Analysten der Bank Vontobel. Die Zahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis hätten zwar ihre Erwartungen übertroffen, allerdings nur dank Einmaleffekten. Die überdurchschnittliche Umsatzentwicklung basiere auf den Einmal-Umsätzen mit H1N1 und für den guten Betriebsgewinn seien vor allem Einmaleffekte im Konzerngewinn aufgrund von Änderungen im Pensionssystem verantwortlich, so die Experten. Ohne diese Effekte lägen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen.
Als besonders positiv hebt die ZKB die Entwicklung bei Diovan hervor. Entgegen der Befürchtungen am Markt sei es durch die Generikaeinführung des Diovan-Konkurrenzproduktes Cozaar im April 2010 nicht zu einem Umsatzrückgang gekommen; es wurde ein leichtes Wachstum um 1% ausgewiesen. Ähnlich tönt es bei Vontobel: Diovan habe sich über Erwarten gut entwickelt, es habe offensichtlich keine Aufblähung der Lagerbestände stattgefunden.
Auch in weiteren Kommentaren wie jenen der Credit Suisse oder von Normura wird die positive Entwicklung von Diovan betont.
Lobend wird im Weitern der Anstieg des freien Cashflows um 54% auf 5,3 Mrd USD bezeichnet. Dies sei als gutes Zeichen für die Rückzahlung der Schulden durch die Alcon-Übernahme zu werten, schreiben die ZKB-Analysten.
Im Urteil von Wegelin sprechen die gut gefüllte Produktepipeline mit Blockbusterqualitäten, neue und erweiterte Zulassungen von Medikamenten, die eingeführten Kosten- und Effizienzprogramme sowie die produktetechnische Diversifizierung in Spezialitäten, Generika und Consumer-Healthcare auch künftig für Novartis. Weitere Argumente für den Konzern seien die solide Bilanz, der hoher Cashflow und die ansprechende Dividendenrendite.
"Wir gingen von solch einem starken 2Q10-Ergebnis aus und brauchen deswegen unsere Schätzungen nicht anpassen", fassen die ZKB-Analysten zusammen. Entsprechend belassen die Experten die Titel bei "Übergewichten". Die Bank Vontobel bestätigt indessen ihre "Hold"-Empfehlung (Kursziel: 59 CHF). Normura empfiehlt Novartis weiterhin mit "Buy" und einem Kursziel von 62 CHF. Ebenso vergibt die Credit Suisse ein "Buy"-Rating, das Kursziel wird bei 67,00 CHF gesehen.
ch/rt

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